Riesiges Update
Google Maps baut um: Update bringt immersive Navigation und KI-Assistent
Aktualisiert:
von Max Strumberger:newstime
Google Maps erhält neue KI-Funktionen
Videoclip • 01:08 Min • Ab 12
Google stellt seine Karten-App grundlegend neu auf: Der KI-Assistent Gemini zieht als "Ask Maps" ein und beantwortet komplexe Anfragen. Gleichzeitig müssen sich Nutzer:innen auf 3D-Darstellungen umgewöhnen.
Das Wichtigste in Kürze
Google Maps bekommt das größte Update seit Jahren.
Mit dem KI-Assistenten Gemini wird die Karten-App zum Gesprächspartner.
"Ask Maps" versteht komplexe Alltagsfragen und die neue 3D-Navigation soll Strecken klarer, sicherer und transparenter machen.
Google verpasst seiner Karten-App Google Maps das nach eigenen Angaben größte Update seit mehr als einem Jahrzehnt und stellt dabei den KI-Assistenten Gemini ins Zentrum. Unter dem Namen Ask Maps zieht eine konversationelle Suche ein, die komplexe Alltagsfragen versteht: Nutzer:innen können etwa nach einem ruhigen Café mit Steckdosen, einer Route mit bestimmten Zwischenstopps oder einem Restaurant an einem fairen Treffpunkt fragen. Auf Basis von Orten, Rezensionen, Fotos und früheren Interaktionen erstellt Gemini konkrete Vorschläge und kann direkt weitere Aktionen wie die Navigation auslösen.
Parallel dazu überarbeitet Google mit der neuen "Immersive Navigation" die Darstellung der Karteninhalte grundlegend. Statt der klassischen 2D-Ansicht zeigt Maps künftig eine plastische 3D-Ansicht, in der Gebäude, Gelände, Höheunterschiede, Brücken und Unterführungen deutlich erkennbar sind. Auch Details wie Fahrradstreifen, Zebrastreifen, Ampeln und Stoppschilder werden stärker hervorgehoben, um vor allem in komplexen Innenstädten für bessere Orientierung zu sorgen.
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Nutzer:innen müssen sich umgewühnen
Technisch stützt sich die Immersive Navigation auf von Gemini analysierte Street-View- und Luftbilddaten, aus denen ein räumliches Verständnis der Route erzeugt wird. Maps soll zudem nachvollziehbarer erklären, warum bestimmte Routen empfohlen werden – etwa wenn eine Strecke zwar kürzer, aber mautpflichtig ist, während eine längere Variante weniger Verkehr verspricht. Die Sprachführung in der Navigation soll laut Google natürlicher klingen, weil der Assistent auch komplexe Anfragen in konkrete Wegbeschreibungen übersetzt.
Für Nutzer:innen bedeutet das neue Design allerdings auch eine gewisse Umgewöhnung: Routen werden großflächiger dargestellt, die App zoomt je nach Situation dynamisch in wichtige Bereiche hinein, und die gesamte Optik wirkt aufgeräumter, aber deutlich anders als bisher. Zunächst startet das Update mit Gemini-Integration und Immersive Navigation in den USA und Indien, weitere Länder – inklusive Deutschland – sollen in den kommenden Monaten folgen. Die neuen Funktionen werden für iOS, Android, CarPlay, Android Auto sowie Fahrzeuge mit integrierten Google-Apps ausgeliefert.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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