42 Milliarden Dollar Gewinn

Erfolgsmodell iPhone 17: So verhalf es Apple zum Rekordquartal

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von Jana Wejkum

Die iPhone-17-Modellreihe half Apple, zum Smartphone-Spitzenreiter zu werden. (Archivbild)

Bild: Andrej Sokolow/dpa/dpa-tmn


Apple zählte darauf, dass die Geschäfte vor Weihnachten gut laufen. Dass sich dank des iPhone 17 ein verloren geglaubter Markt wieder eröffnet, überrascht.

"Schlichtweg atemberaubend" nannte Tim Cook die Nachfrage nach dem neuen iPhone 17. Der Apple-Chef präsentierte am Donnerstag (29. Januar) die Geschäftszahlen des vergangenen Quartals: 144 Milliarden Dollar Umsatz, davon 42 Milliarden Gewinn – so viel wie noch nie.

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das iPhone-Geschäft im wichtigen Quartal vor Weihnachten um 23 Prozent verbessert und erreichte einen Rekord von mehr als 85 Milliarden Dollar. Marktforscher:innen gehen davon aus, dass Apple damit im vergangenen Jahr den langjährigen Smartphone-Marktführer Samsung überholt hat.

Überraschender Erfolg in China

Wie das "Handelsblatt" berichtet, überraschte vor allem der Erfolg des iPhones in China. Dort hat die Regierung verstärkt auf heimische Hersteller wie Huawei oder Xiaomi gesetzt und Behörden verboten, iPhones zu nutzen. Junge Chines:innen wandten sich zunächst von Apple-Produkten ab.

Nun ist der Umsatz in China unerwartet um 38 Prozent gestiegen. Laut "Handelsblatt" könnte das daran liegen, dass die chinesische Mittelschicht den Status und die Qualität des iPhone 17 schätzt. Im vergangenen Quartal war Apple mit 22 Prozent Marktanteil wieder führend in China. Es habe laut Cook eine unerreicht hohe Zahl von Menschen gegeben, die von Android-Geräten zum iPhone wechselten.

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Chip-Mangel könnte für Probleme sorgen

Ob Apple die hohen Verkaufszahlen halten kann, ist ungewiss. Viele KI-Funktionen, wie etwa eine verbesserte Siri-Assistenz, sind nur zum Teil verfügbar. Apple hat einen Rückstand beim Thema Künstliche Intelligenz, den es aufzuarbeiten gilt.

So ging der Konzern eine Vereinbarung mit Google, dessen Gemini-KI ins iOS-Betriebssystem von Apple einzubauen. Die KI-Entwicklung voranzutreiben, könnte für Apple in nächster Zeit viele Kosten bedeuten.

Zudem sind die Chips, die dringend für die ressourcenhungrigen KI-Anwendungen benötigt werden, nach wie vor Mangelware. "Wir sehen weiterhin, dass die Marktpreise für Speicher signifikant steigen", zitiert das "Handelsblatt" den Apple-Chef. Eine weitere Belastung stellen die von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle dar, die grenzüberschreitende Lieferketten bei der Produktion belasten.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

Handelsblatt: "'Atemberaubende' Nachfrage verhilft Apple zu Rekordzahlen"

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