Nahost

Iran-Krieg: NATO schickt Patriot-Abwehr aus Deutschland in die Türkei

Veröffentlicht:

von Emre Bölükbasi

:newstime

Rakete abgefangen: Iran beschießt die Türkei (4. März)

Videoclip • 01:14 Min • Ab 12


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Drei Mal innerhalb weniger Wochen fing die NATO iranische Raketen über der Türkei ab. Jetzt wird die Abwehr massiv verstärkt. Ein zusätzliches Patriot-System kommt aus Ramstein – denn die Bedrohung wächst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die NATO verstärkt ihre Raketenabwehr in der Türkei mit einem zusätzlichen Patriot-System aus Ramstein.

  • Seit Kriegsbeginn wurden bereits drei iranische Raketen über türkischem Gebiet abgefangen.

  • Die Türkei will neutral bleiben, doch US-Stützpunkte auf ihrem Territorium machen sie zur Zielscheibe.

Die NATO verstärkt ihre Raketenabwehr in der Türkei als Reaktion auf wiederholte iranische Raketenangriffe. Ein zusätzliches Patriot-Raketenabwehrsystem wird vom US-Stützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz nach Adana in der Südtürkei verlegt. Das System ergänzt zwei bereits in der Türkei stationierte Abwehrsysteme, darunter eines, das Spanien seit über einem Jahrzehnt dort betreibt.

Erhöhte Alarmbereitschaft

Die NATO hatte bereits Anfang März die Alarm- und Einsatzbereitschaft ihrer ballistischen Abwehrsysteme erhöht. Diese Maßnahme wurde vom Befehlshaber des NATO-Luftstreitkräftekommandos angeordnet, mit der Empfehlung, die Bereitschaft auf diesem erhöhten Niveau zu belassen, bis die Bedrohung durch Irans Angriffe nachlasse.

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Serie von Raketenangriffen

Die Türkei wurde mehrfach Ziel iranischer Raketen. Am 4. März fing ein NATO-Abwehrsystem eine ballistische Rakete in der Grenzprovinz Hatay ab. Am 9. März wurde erneut eine Rakete abgefangen, deren Trümmer auf freies Gelände in Gaziantep nahe der Grenze zu Syrien fielen. Ein dritter Vorfall ereignete sich am 13. März. In allen Fällen gab es keine Verletzten.

Die Türkei verhält sich im Krieg gegen den Iran eigentlich neutral und hat sich lange um eine diplomatische Lösung bemüht. In der Türkei sind jedoch auch US-Soldat:innen stationiert, insbesondere auf dem NATO-Stützpunkt Incirlik in der südtürkischen Provinz Adana, wo rund 1.500 US-Militärangehörige stationiert sind. Der Stützpunkt gilt als wichtiges Militär-Drehkreuz in der Region.

Der Iran hat die Vorwürfe zurückgewiesen, die Türkei angegriffen zu haben. Der iranische Generalstab erklärte, Meldungen über einen Raketenabschuss in Richtung türkisches Territorium seien falsch. In einem Telefonat mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan dementierte der iranische Präsident Massud Peseschkian, dass die abgefangenen Raketen iranischen Ursprungs seien.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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