Wirtschaft
US-Notenbank Fed vor heikler Zinsentscheidung: Iran-Krieg belastet Märkte
Veröffentlicht:
von Jacqueline Bittl:newstime
Bereits Ende Januar hatte die Fed ihre Zinsen nicht angetastet (29. Januar)
Videoclip • 01:25 Min • Ab 12
Geopolitische Spannungen, nervöse Börsen, hohe Erwartungen: Die US-Notenbank steht vor ihrem nächsten Zinsentscheid. Warum diesmal weniger der Beschluss selbst zählt, sondern das, was danach kommt.
Die US-Notenbank Federal Reserve wird ihre Leitzinsen am Mittwoch (18. März) voraussichtlich unverändert lassen. Der Zinssatz wird wahrscheinlich weiterhin in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent liegen, wie Ökonom:innen überwiegend erwarten. Die wirtschaftliche Unsicherheit infolge des Iran-Krieges setzt die Währungshüter unter zusätzlichen Druck. Bereits bei der Sitzung Ende Januar hatte die Fed auf eine Zinspause gesetzt.
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Für die Finanzmärkte steht aber vor allem die anschließende Pressekonferenz von Notenbankchef Jerome Powell im Vordergrund. Dort dürfte er Hinweise auf den weiteren geldpolitischen Kurs geben.
Die US-Notenbank zielt mit ihren Zinsentscheidungen auf ein Gleichgewicht zwischen Preisstabilität und möglichst hoher Beschäftigung ab. Ein zu hoher Leitzins bremst die Wirtschaft wegen zu hoher Kreditkosten aus, niedrigere Zinsen stützen zwar Wachstum und Arbeitsmarkt, bringen jedoch neue Inflationsrisiken mit sich.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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