Starkregen

Unwetter und schwere Überschwemmungen auf Rhodos: So ist die Lage aktuell auf der Urlaubsinsel

Veröffentlicht:

von Valentin Kronberger

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Schwere Unwetter treffen Griechenland (15. Oktober)

Videoclip • 01:06 Min • Ab 12


Häuser werden überschwemmt und Autos weggespült: Heftiger Starkregen wütet auf Rhodos. So schwer ist das Unwetter dort aktuell.

Das Wichtigste in Kürze

  • Auf der griechischen Insel Rhodos herrschen schwere Unwetter.

  • Überschwemmungen durch Starkregen richten an Häusern und Autos Schäden an.

  • Der lokale Wetterdienst warnt vor erneuten schweren Gewittern.

Heftige Regenfälle und Überschwemmungen in Griechenland: Auf der Urlaubsinsel Rhodos setzten 17 Stunden Starkregen Häuser und Straßen unter Wasser, so ein lokaler Sender. Besonders betroffen sei die Region der Gemeinde Archangelos im Nordosten der Insel.

Dort wurden mindestens 60 Autos durch die Fluten weggespült oder beschädigt, berichtet "The National Herald" unter Berufung auf die griechische Nachrichtenagentur ANA-MPA. Dutzende Häuser und Geschäfte würden unter Wasser stehen – das Ausmaß der Schäden sei noch nicht bekannt. Außerdem sei aus Sicherheitsgründen in den Orten Kolymbia, Kalathos und Archangelos an der Ostküste die Straßen für den Verkehr gesperrt worden.

Auch in den News:

Rhodos-Unwetter: Straßen werden zu Flüssen

In einer Warn-SMS forderte der Zivilschutz die Bewohner:innen von Rhodos dazu auf, sich nicht unnötig im Freien aufzuhalten und Autofahrten zu vermeiden. Auch die Schulen auf der Insel blieben vorerst geschlossen. Videos in sozialen Medien zeigen, wie sich Straßen teils in reißende Flüsse verwandeln.

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Auch auf der Insel Samos und in der Hafenstadt Volos musste die Feuerwehr wegen Überschwemmungen ausrücken. Bis einschließlich Dienstag (3. November) warnt der griechische Wetterdienst EMY vor neuen heftigen Regenfällen und Gewittern – besonders in West- und Nordgriechenland.

Schwere Unwetter im Herbst in Griechenland

Wer Griechenland dieses Jahr im Herbst genießen wollte, wurde vom Wetter im Oktober schwer enttäuscht. Immer wieder gab es landesweit heftige Unwetter mit enormen Regenmengen. Mitte Oktober starb ein Mann bei Überschwemmungen in der Küstenregion nahe Archangelos.


Auf der Insel Euböa verzeichnete das Nationale Observatorium Athen innerhalb von vier Tagen 408 Liter Regen pro Quadratmeter – viermal so viel wie normalerweise im gesamten Oktober. Auf der Insel Kreta fielen Mitte Oktober örtlich sogar mehr als 1.000 Liter Regen pro Quadratmeter.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

The National Herald: "At Least 60 Vehicles Swept Away in Archangelos, Rhodes"

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