Sturm und Überschwemmungen

Todesopfer auf Griechenlands Urlaubsinsel: Gefährliche Fluten reißen Autos ins Meer

Veröffentlicht:

von Christopher Schmitt

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Naturkatastrophen richten Rekordschäden an (29. Juli)

Videoclip • 01:37 Min • Ab 12


Griechenland kämpft mit schweren Unwettern: Ein Mann kommt in seinem Auto ums Leben. Überflutungen und Sturmböen hinterlassen auch auf beliebten Ferieninseln erheblichen Schaden.

Starkregen und heftige Sturmböen haben in Griechenland schwere Schäden hinterlassen und Autos ins Meer gespült. Auf der Urlaubsinsel Rhodos ist ein Mensch nach schweren Unwettern ums Leben gekommen. Wie die Nachrichtenagentur ANA-MPA unter Berufung auf Einsatzkräfte der Küstenwache berichtet,, wurde ein Mann in seinem Auto wohl von den Wassermassen mitgerissen. Der 25-Jährige, der es nicht mehr aus seinem Wagen schaffte, wurde in der Küstenregion nahe Archangelos leblos aufgefunden. Insgesamt wurden vier Autos ins Meer gespült, berichtet die Nachrichtenagentur.

Auch in anderen Gebieten Griechenlands sorgten Sturm und Fluten für massive Verwüstungen. Nach Informationen von "Euronews" zieht die Schlechtwetterfront weiter übers Land. Auf der Insel Skiathos wurden Autos vom reißenden Strom fortgerissen, Straßen. Häuser und Geschäfte wurden überflutet. Auch auf Euböa zeugten beschädigte Straßen sowie umgestürzte Bäume von den verheerenden Unwettern. In der Ägäis wurden Böen von über 100 Kilometern pro Stunde gemessen.

Auch in den News:

Die Schulen blieben auf mehreren Inseln heute geschlossen, darunter Rhodos, Skiathos sowie Skopelos. Unter anderem gab es zudem Unwetterwarnungen für die Region Attika rund um die Hauptstadt Athen sowie für weitere Landesteile. Unnötige Wege sollten die Menschen in den betroffenen Regionen den Behörden zufolge vermeiden.

Flüge nach Rhodos wurden umgeleitet

Urlauber:innen, die nach Rhodos fliegen wollten, konnten nicht den direkten Weg auf die Ferieninsel wählen – Flüge wurden laut des griechischen staatlichen Rundfunks aufgrund von schlechter Sicht sowie stürmischen Winden umgeleitet. Zudem wurde der Fährverkehr von den Häfen Lavrio und Piräus bei Athen vorübergehend gestoppt.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

Euronews: "Unwetter in Griechenland: Autofahrer (25) wird mit Auto ins Meer gespült"

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