Geplante Reform

Führerschein soll bis zu 1.000 Euro günstiger werden

Veröffentlicht:

von Benedict Hottner

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Führerschein bald 1.000 Euro günstiger?

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Die geplante Führerscheinreform soll Fahrschüler:innen finanziell entlasten. Verkehrsminister Steffen Bilger hält Einsparungen von mehreren Hundert Euro für möglich. In Einzelfällen sogar bis zu 1.000 Euro.

Der Führerschein könnte in Deutschland künftig deutlich günstiger werden. Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) hat erstmals konkrete Zahlen zu den möglichen Einsparungen durch die geplante Reform genannt. Im Gespräch mit der "Welt" erklärte er, dass Fahrschüler:innen mehrere Hundert Euro sparen könnten. Im besten Fall seien sogar bis zu 1.000 Euro weniger möglich.

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Derzeit kostet ein Führerschein der Klasse B nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums im Durchschnitt rund 3.400 Euro. Die hohen Kosten sind für viele junge Menschen eine große finanzielle Belastung. Mit der Reform will die Bundesregierung den Führerscheinerwerb deshalb einfacher und günstiger machen.

Geplant sind unter anderem mehr digitaler Theorieunterricht und weniger Bürokratie. Auch bei den theoretischen und praktischen Prüfungen soll es Änderungen geben. Bilger sagte der "Welt": "Mit mehr digitalem Unterricht und einer Bürokratieentlastung wollen wir die Kosten senken." Zugleich verwies der Minister auf große regionale Unterschiede. Wie viel jemand tatsächlich spare, hänge auch davon ab, wie viele Fahrstunden benötigt würden.


Sozialverband begrüßt Pläne – Fahrlehrer warnen

Unterstützung kommt vom Sozialverband Deutschland. Dessen Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier bezeichnete die hohen Führerscheinkosten als Problem, das vor allem junge Menschen treffe. Einige verschuldeten sich, um die Fahrerlaubnis finanzieren zu können. Engelmeier warnte außerdem vor Nachteilen auf dem Arbeitsmarkt: "Keinen Führerschein zu haben, kann später auch ein echter Wettbewerbsnachteil am Arbeitsmarkt sein."

In zahlreichen Berufen sei Mobilität besonders wichtig. Fahrlehrer:innen stehen den Plänen dagegen kritisch gegenüber. Sie befürchten, dass das Sicherheitsniveau durch die Änderungen sinken könnte. Deshalb fordern sie, dass Fahrschüler:innen weiterhin einen Teil der Theoriestunden in Präsenz absolvieren. Auch eine geplante Laienausbildung stößt in der Branche auf Kritik.

Beschlossen ist die Reform noch nicht. Zunächst muss der Bundestag zustimmen, anschließend ist auch die Zustimmung des Bundesrates erforderlich. Nach den bisherigen Plänen sollen die neuen Regeln möglichst Anfang 2027 in Kraft treten.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


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