Sprengung

Verdacht auf Sprengstoff: Autobahn A3 ist gesperrt - das ist bekannt

Veröffentlicht:

von Jana Wejkum

:newstime

Sprengstoff-Alarm auf A3 bei Regensburg

Videoclip • 27 Sek • Ab 12


Bei einer Verkehrskontrolle entdeckt die Polizei in einem Auto mutmaßlichen Sprengstoff. Warum die Autobahn gesperrt wurde und wie es jetzt weitergeht.

Polizist:innen kontrollieren in der Nacht zum Freitag (30. Januar) gegen zwei Uhr im bayerischen Landkreis Regensburg ein Auto. In dem Fahrzeug wird auf der A3 nahe der Anschlussstelle Wiesent/Wörth an der Donau ein Gegenstand gefunden, bei dem es sich mutmaßlich um Sprengstoff handelte.

Wie die Polizei erklärt, wäre ein Transport nicht sicher genug gewesen. Daher wurde der Gegenstand vor Ort gesprengt. Die Fahrerin und der Beifahrer des Autos wurden vorläufig festgenommen. Das bayerische Landeskriminalamt (LKA) ermittelt. Expert:innen sollen Teile des verdächtigen Gegenstands genauer untersuchen.

Mehrstündige Autobahnsperrung

Aus Sicherheitsgründen sperrte die Polizei die A3 in Fahrtrichtung Passau zwischen Rosenhof und Wiesent sowie in Fahrtrichtung Nürnberg ab Tiefenthal. Der Verkehr wurde Richtung Passau an der Anschlussstelle Rosenhof und Richtung Nürnberg an der Anschlussstelle Kirchroth ausgeleitet. Es kam zu langen Staus.

Die Einsatzkräfte sperrten den Ort der Sprengung wegen befürchteter Explosionsgefahr weiträumig ab. Unklar ist, wie lange die Vollsperrung der Autobahn anhält und welche weiteren Maßnahmen die Behörden ergreifen.

Auch in den News:

Motiv unklar

Ob hinter dem Fund ein terroristisches Motiv steht, ist nicht bekannt. Die Absichten, Identitäten und möglichen Hintergründe der Festgenommenen sind noch unklar. Ein Sprecher des LKA sagte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa), er gehe davon aus, dass es sich nicht um ein Verfahren im Bereich des Staatsschutzes handelt. Unter diesen Bereich fallen Ermittlungen zu Straftaten mit politischem Motiv.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

Mehr entdecken