Ukraine-Krieg
Während der Friedens-Verhandlungen: Mehrere Tote bei Luftangriffen in Kiew
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von dpaMehrere Wohngebäude wurden bei den Angriffen beschädigt.
Bild: Efrem Lukatsky/AP/dpa
Während in den USA und Europa über mögliche Friedenslösungen verhandelt wird, geht der Krieg in der Ukraine weiter. Bei nächtlichen Luftschlägen tötete Russland in der ukrainischen Hauptstadt Kiew auch Zivilist:innen.
Bei einer weiteren nächtlichen Attacke auf die ukrainische Hauptstadt Kiew sind russische Raketen und Kamikaze-Drohnen in der Millionenmetropole eingeschlagen. Kurz nach Mitternacht und am späteren Morgen wurden Explosionen gemeldet.
Es gebe mindestens zwei Tote und mehr als zehn Verletzte, darunter Kinder, teilte das ukrainische Innenministerium mit. Mehrere Wohngebäude in verschiedenen Stadtbezirken wurden laut Behörden beschädigt. Auch in anderen Landesteilen wurde den Berichten zufolge Raketenalarm ausgelöst.
Kiew: Angriffe auf zivile Gebäude
Kiew ist eines der häufigsten Ziele russischer Luftangriffe. Schon in der Nacht zu Dienstag (25. November) waren dort laut Bürgermeister Vitali Klitschko bei Attacken mit ballistischen Raketen, Marschflugkörpern, Hyperschallraketen und Drohnen sieben Menschen getötet worden. Das ukrainische Energieministerium sprach danach von einem "massiven kombinierten Angriff".
Die Ukraine verteidigt sich seit Februar 2022 mit westlicher Hilfe gegen eine großangelegte russische Invasion. Gerade nachts attackieren die Angreifer ukrainische Städte immer wieder mit Raketen, Gleitbomben und Drohnen. Umgekehrt greift die ukrainische Armee als Teil ihres Abwehrkampfes auch Ziele in Russland an, wobei die Opferzahlen und Schäden dort bei weitem nicht solch verheerende Ausmaße erreichen wie in der Ukraine.
Gespräche über den Friedensplan laufen
Aktuell laufen Gespräche zwischen der Ukraine, ihren europäischen Verbündeten und den USA über eine Grundlage für eine mögliche Friedenslösung. Wie ein dauerhaft tragfähiger Kompromiss mit dem Angreifer Russland aussehen könnte, ist nach wie vor unklar.
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