Tatverdächtige durch Zufall überführt
Überfall auf Juweliergeschäft in Hannover: Inhaber angeschossen
Veröffentlicht:
von Michael Reimers:newstime
Hollywoodreifer Überfall: Rund 20 Räuber stürmen Juweliergeschäft
Videoclip • 01:16 Min • Ab 12
Mitten am Tag ist ein Juweliergeschäft in Hannover ausgeraubt worden. Dem Inhaber wurde ins Bein geschossen. Wenig später stellt die Polizei bereits vier Verdächtige.
Nach einem gewaltsamen Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft in Hannover hat die Polizei vier Männer festgenommen. Zwei Tatverdächtige seien 27 Jahre alt, die beiden anderen 24 und 26, meldet die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Sie sollen noch am Dienstag (7. Juli) einem Haftrichter vorgeführt werden, teilten demnach die Staatsanwaltschaft und Polizei Hannover sowie die Polizei Braunschweig mit. Bei dem Überfall wurde der 34 Jahre alte Inhaber des Juweliergeschäfts angeschossen und verletzt. Er wurde einmal ins Bein getroffen und ins Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr besteht nicht.
Nach den bisherigen Erkenntnissen bedrohten die mutmaßlichen Täter am Montag den Inhaber mit einer Pistole. Danach sollen sie die Vitrinen eingeschlagen und daraus den Schmuck gestohlen haben. Als die Männer flüchteten, folgte ihnen der Ladenbesitzer. Dabei bekam er den Schuss ab. Die mutmaßlichen Täter flohen anschließend in einem silbernen Auto. Die Tatwaffe wurde zunächst nicht gefunden.
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Noch während der Ermittlungen am Tatort fiel Braunschweiger Polizeibeamt:innen auf der Autobahn 2 zwischen Peine und Braunschweig ein Wagen auf. Dessen Insassen flohen vor einer Kontrolle, wurden aber wenig später festgenommen. Die Einsatzkräfte fanden bei ihnen Schmuck, der als Beute infrage kam.
Der Polizei zufolge handelt es sich nach derzeitigem Stand der Ermittlungen bei diesem Auto der Männer um den Fluchtwagen handeln, den Zeug:innen nach der Tat in Hannover beobachtet hatten. "Wer schwere Straftaten begeht, darf sich nicht darauf verlassen, aufgrund von Regions- oder Zuständigkeitsgrenzen der Polizei zu entkommen", sagte Harry Blome, Leiter des Zentralen Kriminaldienstes Hannover. Die Ermittlungen dauern an.
Verwendete Quelle:
Nachrichtenagentur dpa
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