"Trump Mobile"
Trump-Familie steigt mit eigenem Handyvertrag und Smartphone ins Mobilfunkgeschäft ein
Veröffentlicht:
von Benedict HottnerDonald Trump Jr. und Eric Trump haben in New York ein eigenes Smartphone und den passenden Mobilfunkvertrag dazu vorgestellt.
Bild: REUTERS/Eduardo Munoz
Die Trump-Familie startet ein neues Geschäft – diesmal im Mobilfunkbereich. Unter dem Namen "Trump Mobile" bringen Donald Trumps Söhne ein eigenes Smartphone und einen passenden Tarif auf den Markt. Kritiker:innen sehen darin erneut eine problematische Vermischung von Politik und Profit.
Das Wichtigste in Kürze
Die Söhne von US-Präsident Donald Trump haben ein eigenes Smartphone und einen Handyvertrag vorgestellt.
Die Vorstellung reiht sich in eine Serie unternehmerischer Aktivitäten der Familie ein.
Die Familie des US-Präsidenten Donald Trump steigt in den Mobilfunkmarkt ein. Donald Trump Jr. und Eric Trump kündigten in New York den Start eines eigenen Handyvertrags namens "Trump Mobile" sowie ein Smartphone mit dem Namen T1 an. Entwickelt und betrieben wird das Angebot von einem Unternehmen namens T1 Mobile LLC, das den Markennamen Trump über eine Lizenz nutzt. Die Trump Organization selbst ist laut Mitteilung nicht direkt involviert.
Trumps Söhne präsentieren "Trump Mobile"
Der Tarif heißt "The 47 Plan" und kostet passenderweise 47,45 US-Dollar pro Monat. Ein Verweis auf Donald Trump als 47. und 45. US-Präsident. Das goldfarbene Smartphone soll für 499 Dollar verkauft werden und ab September erhältlich sein. Vorgestellt wurde das neue Projekt im Trump Tower – genau zehn Jahre nach Trumps Ankündigung seiner ersten Präsidentschaftskandidatur.
Die Vorstellung reiht sich in eine Serie unternehmerischer Aktivitäten der Familie im Technologie- und Medienbereich ein. Bereits zuvor hatte Trump etwa die Social-Media-Plattform Truth Social gestartet oder die Kryptowährung $TRUMPaufgelegt. Im Wahlkampf zeigte er sich aufgeschlossen gegenüber Digitalwährungen – und bekam dafür deutlichen Rückhalt aus der Kryptoszene.
Kritik an der Vermischung von Amt und Geschäft
Beobachter:innen und Ethik-Expert:innen kritisieren erneut die enge Verbindung zwischen Trumps politischen Ambitionen und den wirtschaftlichen Interessen seiner Familie. Die neue Mobilfunkmarke startet zudem in einer sensiblen Phase: Die US-Regierung verhandelt derzeit mit China über Zölle, insbesondere im Hinblick auf Exportkontrollen und Lieferketten für Halbleiter und andere Schlüsseltechnologien, die für die Smartphone-Produktion entscheidend sind.
Trump hatte in der Vergangenheit immer wieder betont, dass künftig wieder mehr Produkte in den USA gefertigt werden sollten. Laut Angaben der Trump-Söhne soll das voll und ganz auf das neue Smartphone T1 zutreffen. Es soll demnach vollständig in den USA produziert werden.
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