Iran-Krieg
Spritpreise steigen – Verkehrsminister empfiehlt Deutschlandticket als Lösung
Aktualisiert:
von Reuters:newstime
Bund reagiert auf Spritpreis-Schock
Videoclip • 01:29 Min • Ab 12
Steigende Spritpreise bringen viele Autofahrer:innen unter Druck. Verkehrsminister Schnieder empfiehlt deshalb den Umstieg auf das Deutschlandticket. Staatliche Eingriffe wie Preisgrenzen lehnt er jedoch ab.
Das Wichtigste in Kürze
Verkehrsminister Schnieder ruft wegen steigender Spritpreise zum Umstieg auf das Deutschlandticket auf.
Eine Rückkehr zum Neun-Euro-Ticket lehnt er ebenso ab wie staatliche Spritpreis-Grenzen.
Auch ein Tempolimit auf Autobahnen schließt der Minister derzeit aus.
Vor dem Hintergrund des Irankriegs und steigender Spritpreise hat Verkehrsminister Patrick Schnieder zum Umstieg auf das Deutschlandticket der BahnDBN.UL aufgerufen. "Für weite Teile unseres Landes kann ich nur empfehlen, auf das Deutschlandticket umzusteigen – gerade in der jetzigen Situation", sagte Schnieder den Zeitungen der Funke Mediengruppe laut Vorabbericht.
Eine Rückkehr zum Neun-Euro-Ticket lehnte der CDU-Politiker ab. Das Deutschlandticket sei mit 63 Euro "immer noch weitaus günstiger als reguläre Monatskarten - und das bei deutschlandweiter Einsatzmöglichkeit." Die Finanzierung sei bis 2030 gesichert.
Schnieder lehnt SPD-Vorschlag ab
Den Vorschlag von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD), Spritpreisgrenzen nach dem Vorbild von Luxemburg einzuführen, lehnte Schnieder ab. In Luxemburg gebe es Einheitspreise. "Das ist ein starker Eingriff in den Markt, der Wettbewerb behindert. Das sollten wir nur im absoluten Notfall in Betracht ziehen." Nein sagte Schnieder auch zu einem Tempolimit auf Autobahnen. "Wer verhalten fährt, spürt das im Geldbeutel. Das merken die Leute auch ohne Tempolimit."
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Verwendete Quellen:
Reuters
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