Überwachung
Dobrindt plant KI-Kameras an Bahnhöfen zur besseren Gefahrenabwehr
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von dpa:newstime
Dobrindt will Krisenvorsorge an Schulen
Videoclip • 01:21 Min • Ab 12
Bundesinnenminister Dobrindt will KI-Kameras an Bahnhöfen einsetzen. Sie sollen Waffen erkennen, Gesichter scannen und Polizeiwarnungen auslösen.
Das Wichtigste in Kürze:
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt will KI-Kameras an Bahnhöfen einsetzen.
Die Kameras sollen Gesichter erkennen, Waffen entdecken und verdächtiges Verhalten melden.
Für den Einsatz der Technologie sind neue gesetzliche Grundlagen erforderlich.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) möchte an Bahnhöfen in Deutschland Kameras mit Künstlicher Intelligenz (KI) einführen. "Wir haben ja schon einen intensiven Ausbau der Kameratechnik an einer Reihe von Bahnhöfen", sagte er bei einem Besuch der Bundespolizei im Berliner Hauptbahnhof. Deren Technik müsse allerdings immer wieder erneuert werden. "Uns geht es darum, dass wir auf die neueste Technik umstellen und dann auch in der Lage sind, neue Software einzuführen, Künstliche Intelligenz einzuführen."
Regierung will Gesetzesänderung schaffen
Diese müsse in der Lage sein, biometrische Gesichtserkennung durchzuführen, Waffen und verdächtiges Verhalten zu erkennen und die Polizei frühzeitig zu warnen. "Die Technik kann das heute, sie muss dann allerdings auch zum Einsatz kommen", sagte der Minister. Mit Blick auf die biometrische Gesichtserkennung wolle die Regierung die notwendigen Gesetzesänderungen schaffen, damit die entsprechenden Befugnisse geschaffen würden.
Flächendeckend ist der Einsatz von Kameras mit biometrischer Gesichtserkennung an Bahnhöfen nicht erlaubt, in einzelnen Bundesländern aber schon. Hessen schuf im vergangenen Jahr als erstes Bundesland die Grundlagen für den Einsatz von KI bei der Polizeiarbeit.
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Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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