Kritik wächst

CDU-Politiker fordert wegen Leihmutterschaft Rücktritt von Jens Spahn

Veröffentlicht:

von Benedict Hottner

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CDU-Landeschef fordert Rücktritt Spahns

Videoclip • 01:19 Min • Ab 12


Nach der Bekanntgabe, dass Jens Spahn und sein Ehemann mithilfe einer Leihmutter in den USA Eltern geworden sind, gerät der Unionsfraktionschef parteiintern unter Druck. Ein CDU-Landeschef fordert bereits seinen Rücktritt.

Die Debatte um Jens Spahn nimmt weiter Fahrt auf. Mecklenburg-Vorpommerns CDU-Landeschef Daniel Peters fordert den Rücktritt des Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Der "Bild" sagte Peters, Spahn sei "als Vorsitzender der Unionsfraktion nicht mehr tragbar und muss zurücktreten".

Zur Begründung verweist Peters auf die Vorbildfunktion des Fraktionschefs. Er wirft Spahn vor, mit der Leihmutterschaft in den USA bewusst einen Weg gewählt zu haben, der nach deutschem Recht nicht zulässig ist. Zudem kritisiert er, Spahn könne nicht privat anders handeln, als er es politisch vertrete.

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Weitere Kritik innerhalb der Union

Auch aus anderen Teilen der CDU gibt es kritische Stimmen. Mechthild Heil, Vorsitzende der Gruppe der Frauen in der Unionsfraktion, sprach sich in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) erneut deutlich gegen Leihmutterschaft aus. Sie erklärte, Frauen dürften "weder zum Sex gekauft noch als Brutkasten missbraucht werden" und lehnte Leihmutterschaft ab.

Jens Spahn und sein Ehemann Daniel Funke hatten am Mittwoch (15. Juli) bekannt gegeben, Eltern geworden zu sein. Das Kind wurde von einer Leihmutter in den USA ausgetragen. Die Entscheidung löste eine politische Debatte aus, da Leihmutterschaft in Deutschland verboten ist und sich die CDU bislang gegen eine Legalisierung ausgesprochen hat. Auch das von Spahn geführte Bundesgesundheitsministerium hatte 2020 erklärt, dass eine Lockerung der bestehenden Regelungen nicht vorgesehen sei.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


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