Diplomatie
Selenskyj reist für Gespräche mit Erdogan nach Istanbul
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von dpa:newstime
Rheinmetall-Boss empört die Ukraine
Videoclip • 01:20 Min • Ab 12
Selenskyj reist in die Türkei – neue Gespräche sollen Bewegung in festgefahrene Friedensverhandlungen bringen.
Das Wichtigste in Kürze
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist in Istanbul eingetroffen, um Gespräche mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zu führen.
Im Mittelpunkt des Treffens stehen neue Bemühungen für einen dauerhaften Frieden im Ukraine-Krieg sowie die Stärkung internationaler Partnerschaften.
Die Türkei positioniert sich erneut als Vermittler, nachdem frühere Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine bislang ohne Durchbruch geblieben sind.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist für Gespräche mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Istanbul eingetroffen. Bei dem Treffen, das für den Nachmittag geplant war, werde es auch um die Bemühungen um einen dauerhaften Frieden in der Ukraine gehen, teilte das Erdogans Büro mit.
Selenskyj gab seinen Aufenthalt nach seiner Anreise auf der Plattform X bekannt und postete ein Video von seiner Ankunft am Flughafen. "Wir arbeiten daran, unsere Partnerschaft zu stärken, um echten Schutz des Lebens der Menschen zu gewährleisten, Stabilität zu fördern und Sicherheit in Europa sowie im Nahen Osten zu garantieren", schrieb er dazu.
Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs war er vor rund einer Woche in mehreren Ländern in der Region und verkündete Vereinbarungen. Die Ukraine bietet den Staaten im Nahen Osten und den Golfmonarchien seit Beginn des Kriegs Hilfe bei der Abwehr iranischer Drohnen an. Sie verweist auf ihre Erfahrung bei der Abwehr von Drohnen und ballistischen Raketen in dem seit mehr als vier Jahren andauernden russischen Angriffskrieg.
Die Türkei war bereits mehrfach Austragungsort von direkten Verhandlungen zwischen russischen und ukrainischen Delegationen im Ringen um ein Ende des Ukraine-Kriegs. Anfang März hatte Selenskyj mitgeteilt, dass die Türkei erneut bereit dazu sei. Zuletzt hatten Moskau und Kiew in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in der Schweiz unter US-Vermittlung verhandelt, allerdings ohne Durchbruch. Der Iran-Krieg verzögerte eine neue Runde in dem Format.
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Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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