Knappes Budget

Kriegskasse leer? Kreml-Oligarchen sollen jetzt für Putins Ukraine-Feldzug zahlen

Veröffentlicht:

von Michael Reimers

:newstime

Plante Russland ein Attentat auf Orban?

Videoclip • 01:31 Min • Ab 12


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Während die Kriegskosten explodieren, präsentiert der Kreml eine bemerkenswerte Wendung: Russlands Wirtschaftselite will angeblich freiwillig für den Ukraine-Krieg spenden.

Das Wichtigste in Kürze

  • Nach über vier Jahren Ukraine-Krieg wird das Geld wohl knapp im Kreml.

  • Großindustrielle sollen nun den teuren Feldzug mitfinanzieren.

  • Laut unabhängigen Medien forderte Putin die Unternehmer:innen direkt zu Beiträgen auf.

Die Rechnung wird immer teurer – und nun soll Russlands Wirtschaft die Zeche zahlen. Mehr als vier Jahre nach Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine steht Kremlchef Wladimir Putin vor einem finanziellen Dilemma: Die Kriegskasse leert sich, die Kosten steigen unaufhörlich. Fast 40 Prozent aller Haushaltsausgaben fließen bereits in Militär, Sicherheitsapparat und Rüstung.

Jetzt sollen Großspender:innen aus der Industrie einspringen – angeblich aus eigenem Antrieb. Kremlsprecher Dmitri Peskow beteuerte, es sei "nicht wahr", dass Putin bei einer Sitzung des Unternehmer- und Industriellenverbandes um Geld gebeten habe. Vielmehr sei die Initiative von einem Geschäftsmann ausgegangen, der argumentiert habe, dass die meisten Unternehmer ihr Vermögen in den 1990er-Jahren mit Hilfe des Staates gemacht hätten. "Und darum halten es viele jetzt für ihre Pflicht, solche Einlagen zu machen", erklärte Peskow.

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Auch in den News:

Medien berichten von Putin-Ansage

Doch ein anderes Bild zeichnet das unabhängige Portal "The Bell": Demnach forderte Putin bei der Verbandssitzung hinter verschlossenen Türen die Unternehmer direkt zu finanziellen Beiträgen auf. Die Idee stamme von Putins langjährigem Berater Igor Setschin, der heute den staatlichen Ölgiganten Rosneft leitet. Den Namen des angeblich bereitwilligen Spenders nannte Peskow bezeichnenderweise nicht.

Die wirtschaftliche Lage Russlands verschärft sich zusehends. Erst zu Jahresbeginn erhöhte die Regierung die Mehrwertsteuer zur Kriegsfinanzierung. Die Wirtschaft kämpft – auch aufgrund westlicher Sanktionen – mit massiven Problemen. Putin musste zuletzt sogar einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts zum Jahresbeginn einräumen.

Seine Kriegsziele hat der Kreml bisher nicht erreicht. Putin hatte erklärt, Russland werde weiterkämpfen und auf jeden Fall die gesamte Donbassregion erobern. Doch der Preis dafür wird immer höher.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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