Sechster Jahrestag
Rassistischer Anschlag: Hanau gedenkt der Opfer von 2020
Veröffentlicht:
von Emre BölükbasiBei dem rassistisch motivierten Anschlag in Hanau wurden neun Menschen getötet. (Archivbild)
Bild: IMAGO/Patrick Scheiber
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Am sechsten Jahrestag des rassistischen Anschlags erinnert die Stadt Hanau mit Kranzniederlegungen und Lichtermeer an die neun Ermordeten. Bewusst wird auf Reden verzichtet.
Das Wichtigste in Kürze
Am sechsten Jahrestag erinnert Hanau mit stillem Gedenken und Kranzniederlegungen an die neun Menschen, die am 19. Februar 2020 aus rassistischen Motiven erschossen wurden.
Vertreter:innen von Stadt und Land verzichten bewusst auf Reden an den Tatorten.
Auch in vielen anderen deutschen Städten sowie im Ausland finden Gedenkveranstaltungen und Mahnwachen statt.
Der rassistische Anschlag von Hanau jährt sich zum sechsten Mal. In der hessischen Stadt und an zahlreichen anderen Orten in Deutschland wird der neun Menschen gedacht, die am 19. Februar 2020 aus rassistischen Motiven getötet wurden.
Im Zentrum der Gedenkveranstaltungen in Hanau steht ein bewusst stilles Erinnern. An den beiden Tatorten – am Heumarkt und am Kurt-Schumacher-Platz im Stadtteil Kesselstadt – werden Vertreter:innen der Stadt sowie des Landes Hessen Kränze niederlegen. Auf Reden wird dabei ausdrücklich verzichtet.
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Weitere Kranzniederlegungen sind an verschiedenen Stellen in Hanau sowie an den Gräbern der Opfer vorgesehen. Diese finden nicht nur in Offenbach und Dietzenbach im Kreis Offenbach statt, sondern auch im Ausland – darunter in der Türkei, Rumänien und Bulgarien.
Am späten Abend soll nach Angaben der Stadtverwaltung wie in den vergangenen Jahren an den beiden Tatorten mit brennenden Kerzen der Opfer gedacht werden. Zusätzlich hat das Jugendbündnis Remember Hanau für den Abend einen Trauermarsch organisiert.
Gedenken beschränkt sich nicht auf Hanau
Am Samstag (21. Februar) um 16 Uhr ist eine Kundgebung des Bündnisses auf dem Marktplatz geplant. Die Initiative 19. Februar, in der sich Angehörige und Freund:innen der Opfer sowie Unterstützer:innen zusammengeschlossen haben, hat weitere Gedenkveranstaltungen und Mahnwachen in vielen deutschen Städten angekündigt. Dazu zählen Berlin, Köln, München, Frankfurt, Wiesbaden, Kassel und Darmstadt.
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Bei dem Anschlag am 19. Februar 2020 hatte ein 43-jähriger Deutscher neun Menschen aus rassistischen Motiven erschossen. Anschließend tötete er seine Mutter und sich selbst.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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