Unfälle und Einsätze

Erst Glätte, dann Frühlingswetter: Hier wird es jetzt richtig weiß

Aktualisiert:

von Michael Reimers

Von Nordrhein-Westfalen über Hessen und Rheinland-Pfalz bis nach Ostbayern schneit es kräftig.

Bild: Sascha Ditscher/dpa


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Kräftiger Schneefall und gefrierende Nässe haben zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Dutzenden Unfällen geführt. Welche Regionen besonders betroffen sind.

Das Wichtigste in Kürze

  • Deutschland erlebt eine meteorologische Achterbahnfahrt: Während erst heftige Schneefälle für rutschige Straßen und zahlreiche Unfälle sorgen, steht bereits am Wochenende ein Temperatursprung bevor.

  • Wo Lastwagen heute noch Abhänge hinunterrutschen, könnten bald schon zweistellige Plusgrade locken.

  • Der Winter verabschiedet sich spektakulär – mit einem letzten weißen Paukenschlag.

Von Nordrhein-Westfalen über Hessen und Rheinland-Pfalz bis nach Ostbayern hat es am Donnerstagmorgen (19. Februar) bis in tiefe Lagen geschneit. Die Folgen im Straßenverkehr waren erheblich: Allein in Unterfranken meldete die Polizei bis zum Vormittag bereits 45 Verkehrsunfälle sowie 35 weitere Einsätze aufgrund des Wetters, vor allem im Spessart. Viele Lastwagen blieben liegen, ein Verkehrsteilnehmer wurde leicht verletzt.

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Dramatische Unfälle im Schwarzwald und Saarland

Im Schwarzwald durchbrach ein Lastwagen auf einer mit Schneematsch bedeckten Bundesstraße die Leitplanke und rutschte einen Abhang in ein abschüssiges Waldstück nahe Titisee-Neustadt hinunter. Der Fahrer wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht. Ersten Erkenntnissen zufolge war er bei einem Überholmanöver ins Rutschen geraten.

Im nördlichen Saarland kam es in der Nacht zu 25 Einsätzen wegen Glätte, davon 14 durch Verkehrsunfälle bedingt. Eine Fahrerin fuhr nahe Freisen mit ihrem Auto erst gegen einen Baum und landete dann im Straßengraben, wobei sie leichte Verletzungen erlitt.

Öffentlicher Nahverkehr teilweise eingestellt

Wegen des starken Schneefalls fiel in Teilen Unterfrankens der Öffentliche Nahverkehr aus. In Würzburg wurden alle städtischen Busse eingestellt, während die Straßenbahnen weiter in Betrieb blieben.

Im Landkreis Kitzingen wurde der gesamte ÖPNV vorübergehend ausgesetzt. Die Städte und Landkreise begründeten die Maßnahmen mit der Sicherheit: Bei Schnee verlängerten sich die Bremswege stark, und gerade in Höhenlagen drohe Bussen der Verlust der Bodenhaftung.

Unwetterartige Schneemengen erwartet

Der Deutsche Wetterdienst warnte am Donnerstagmorgen vor teils unwetterartigen Schneemengen. Bis zum Vormittag seien bis zu fünf Zentimeter, gebietsweise um zehn Zentimeter, vor allem in Staulagen der Mittelgebirge auch unwetterartige Mengen bis 20 Zentimeter Neuschnee in sechs Stunden möglich. Vor allem in den Alpen fällt besonders viel Schnee: Hier sind demnach bis Freitagvormittag (20. Februar) 15 bis 30 Zentimeter, westlich des Inns in Staulagen teilweise auch um 40 Zentimeter möglich.

Schnee und Regen fallen in Baden-Württemberg und Bayern teils auf gefrorene Böden, wodurch Glatteisgefahr bestehe.

Wetteraussichten: Mildere Temperaturen am Wochenende

Am Freitag sollten die Schneefälle nachlassen und es wird verbreitet deutlich milder. Im Nordosten werde leichter Dauerfrost erwartet, sonst Temperaturen zwischen einem und vier Grad. Teils frühlingshaft sollte sich das Wochenende zeigen: Am Samstag (21. Februar) steigen die Höchstwerte im Westen und Südwesten auf sieben bis 13 Grad, nur im Nordosten bleibt es noch kühler. Am Sonntag (22. Februar) sollten die Werte dann noch ein wenig höher klettern.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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