Berlin
Reichstagsgebäude zeitweise gesperrt: Gas-Alarm löst Großeinsatz aus
Aktualisiert:
von Christopher Schmitt:newstime
Großeinsatz im Reichstag: Gas-Alarm
Videoclip • 58 Sek • Ab 12
Nach einem Gas-Alarm im Berliner Reichstagsgebäude ist die Feuerwehr ausgerückt. Zwischenzeitlich musste der Sitz des Bundestags gesperrt werden.
Ein Gasmelder hat im Reichstagsgebäude in Berlin Alarm geschlagen und einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Das Gebäude war zeitweise gesperrt.
Nach ersten Erkenntnissen ist höchstwahrscheinlich eine geringe Menge eines Gefahrstoffs ausgetreten, wie ein Feuerwehrsprecher der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sagte. Die Sperrung wurde gegen 7:30 Uhr aufgehoben, wie ein Bundestagssprecher mitteilte.
Zunächst wurde seitens der Feuerwehr vermutet, dass der Alarm durch ein zu hoch dosiertes Reinigungsmittel verursacht wurde. Um 5:15 Uhr ging die automatische Meldung laut Feuerwehr-Angaben ein.
Etwa 80 Einsatzkräfte waren am Reichstag im Einsatz und verschafften sich erstmal einen Überblick über die Gefahrenlage. Dann sei ein sogenannter Dekontaminationsplatz für die Sicherheit der Feuerwehrleute aufgebaut worden. Ein Feuerwehrsprecher teilte mit, dass bereits ein Reinigungskonzentrat gefunden wurde.
Infolge des Einsatzes kam es zu Verkehrseinschränkungen in Berlin. Buslinien, die nahe des Reichstags fahren, wurden umgeleitet. Seit 1999 dient das Gebäude mit der markanten Kuppel als Sitz des Bundestages. Auch als Touristenattraktion ist das Wahrzeichen beliebt.
Auch in den News:
Verwendete Quellen
Nachrichtenagentur dpa
:newstime verpasst? Hier neueste Folge ansehen
Mehr entdecken

In Unruheprovinz
Pakistan: Viele Tote und Verletzte bei Explosion eines Personenzugs

Große Gefahr für Journalist:innen
Studios von ARD und Deutscher Welle nach russischen Angriffen in Kiew verwüstet

Unglück auf der Autobahn
Segelflugzeug-Absturz bei Olpe: Polizei bittet um Mithilfe

Millionen auf dem Weg
Pilgerreise nach Mekka: Bald startet Hadsch – das musst du wissen

Freinsheim
Rheinland-Pfalz: Storchen-Küken aus Dachrinne gerettet

Demokratie
Söder gesteht: Eindämmen der AfD schwieriger als gedacht

