Wie schlimm wird es für die CDU?

News-Ticker zu den Landtagswahlen in Berlin und MV: Merz kündigt Erklärung für kurz nach 18 Uhr an

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von Max Strumberger

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CDU unter Druck: Wahlen in Berlin und MV

Videoclip • 01:39 Min • Ab 12


Die Wähler in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern entscheiden heute darüber, wie die Politik in den kommenden fünf Jahren aussehen soll. Der Ausgang könnte auch für Kanzler Merz Konsequenzen haben.

+++ 17:33 Uhr +++

Merz kündigt Erklärung für kurz nach 18 Uhr an

Bundeskanzler und CDU-Parteichef Friedrich Merz will sich kurz nach 18 Uhr in der CDU-Parteizentrale in Berlin vor der Presse äußern. Das berichtet die "Bild"-Zeitung: Dem Vernehmen nach soll es eine nach "vorne" gerichtete Botschaft sein.

+++ 14:45 Uhr +++

Berlin: Wahlbeteiligung bis zum Mittag höher als 2023

+++ 14:09 Uhr +++

Bei der Abgeordnetenhauswahl in Berlin haben bis zum Sonntagmittag mehr Menschen ihre Stimme in den Wahllokalen abgegeben als um die gleiche Uhrzeit bei der Wahl 2023. Bis 12.00 Uhr wählten 27,9 Prozent der Wahlberechtigten, wie der Landeswahlleiter in der Bundeshauptstadt mitteilte. 2023 lag die Wahlbeteiligung zum gleichen Zeitpunkt demnach bei 23,4 Prozent.

Die höchste Wahlbeteiligung bis zum Mittag wurde den Angaben nach aus dem Bezirk Treptow-Köpenick gemeldet und die niedrigste aus Mitte. Rund zweieinhalb Millionen Menschen sind in der Bundeshauptstadt bis 18.00 Uhr dazu aufgerufen, ein neues Landesparlament zu wählen.

Wahlpanne in Rostock

Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hatten einige Wähler:innen in einem Rostocker Stadtteil ein besonderes Wahlerlebnis. Weil der Zutritt zu einem Wahllokal in Rostock-Kassebohm am Morgen nicht möglich gewesen sei, habe die Wahlbehörde veranlasst, dass zunächst ein Bus der Rostocker Straßenbahn AG als Wahllokal genutzt wurde, teilte ein Sprecher der Hansestadt mit. Zuvor hatte die "Ostsee-Zeitung" berichtet.

Das Provisorium habe nur etwa eine halbe Stunde gedauert, so der Sprecher. Danach habe man den eigentlichen Wahlraum nutzen können, der sich in einem Schulgebäude eines privaten Schulträgers befinde. Insgesamt gebe es in der Stadt zur Landtagswahl 134 Wahllokale.

+++ 13:45 Uhr +++

Graf und Krach haben gewählt

Bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin haben die ersten Spitzenkandidaten ihre Stimme abgegeben. Werner Graf von den Grünen und Steffen Krach von der SPD wählten am Sonntagmorgen im Bezirk Tempelhof-Schöneberg, CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers besuchte am Mittag sein Wahllokal in Friedrichshain. Die Linken-Kandidatin Elif Eralp wollte nicht öffentlich wählen.

+++ 12:30 Uhr +++

Schwesig hat ihre Stimme abgegeben

Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat die SPD-Spitzenkandidatin, Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, ihre Stimme abgegeben. Sie wählte am Sonntag in Schwerin in Begleitung ihres Ehemanns Stefan. Am Vormittag war bereits Schwesigs Herausforderer von der AfD, Leif-Erik Holm, in der Landeshauptstadt an die Urne gegangen. Zwischen SPD und AfD sehen die Umfragen ein enges Rennen um den Wahlsieg voraus.


+++ 8:00 Uhr +++

Wahllokale öffnen

In Berlin und Mecklenburg-Vorpommern haben die Wahllokale für die Landesparlamente geöffnet. Seit 8.00 Uhr können die Menschen ihre Stimmen für das Berliner Abgeordnetenhaus beziehungsweise den Landtag in Mecklenburg-Vorpommern abgeben. Die Wahllokale sind bis 18.00 Uhr geöffnet.

In der Hauptstadt sind rund 2,5 Millionen Menschen zur Wahl für das Abgeordnetenhaus aufgerufen. Für die Wahl der zwölf Bezirksverordnetenversammlungen, an der auch Bürger:innen anderer EU-Staaten teilnehmen dürfen, gibt es gut 2,7 Millionen Wahlberechtigte. Im Nordosten sind rund 1,3 Millionen Menschen zur Wahl aufgerufen. In beiden Ländern kann schon ab 16 Jahren gewählt werden.

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+++ 7:45 Uhr +++

Das sagen die letzten Umfragen

In Berlin regiert derzeit ein Bündnis aus CDU und SPD. Für eine Neuauflage reicht es letzten Umfragen zufolge nicht. Dort zeichnete sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der Linken und der CDU ab. Dahinter waren in Umfragen auch die AfD, die Grünen und die SPD zweistellig. Das BSW kämpft um den Einzug ins Abgeordnetenhaus.

Mecklenburg-Vorpommern wird aktuell von einer Koalition aus SPD und Linken regiert, laut Umfragen ist unsicher, ob es für eine Neuauflage reichen wird. Jüngste Umfragen sahen SPD und AfD in einem engen Rennen, die Linke mit Werten um zehn Prozent weit dahinter. Grüne und BSW müssen um den Einzug in den Landtag bangen, auch die CDU rutschte in Umfragen in die Nähe der Fünf-Prozent-Hürde.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

Nachrichtenagentur Reuters

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