Der Schwesig-Faktor

SPD laut Umfrage jetzt vor AfD in Mecklenburg-Vorpommern

Veröffentlicht:

von Michael Reimers

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Wegen AfD: Schwesig attackiert Schwarz-Rot

Videoclip • 01:47 Min • Ab 12


Kurz vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern liegt die SPD von Ministerpräsidentin Schwesig vor der AfD. Das ergab eine aktuelle Befragung.

Drei Tage vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat die SPD einer ZDF-Umfrage zufolge die AfD überholt. Die Kanzlerpartei CDU rutscht in dem am Abend veröffentlichten "Politbarometer Extra" hingegen weiter ab und kommt der Fünf-Prozent-Hürde bedrohlich nah. Das meldet die Deutsche Presse-Agentur (dpa).

Die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig kommt nach den von der Forschungsgruppe Wahlen erhobenen Zahlen auf 37 Prozent, 3 Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche. Die AfD mit Herausforderer Leif-Erik Holm büßt einen Punkt auf 36 Prozent ein. Über lange Zeit hatte die SPD in Umfragen hinter der AfD gelegen.

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CDU und Linke mit Verlusten, Grüne wacklig, BSW raus

Die CDU verliert einen Punkt und kommt nur noch auf sechs Prozent. Auch die mit der SPD regierende Linke büßt einen Punkt ein und erreicht neun Prozent. Die Grünen müssen mit unverändert fünf Prozent um den Einzug in den Landtag bangen. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) verfehlt laut Umfragen diesen mit vier Prozent.

Könnten die Menschen den Ministerpräsidenten oder die Ministerpräsidentin direkt wählen, läge Amtsinhaberin Schwesig unangefochten mit 61 Prozent vorn. Ihren Herausforderer Holm bevorzugen 30 Prozent.

79 Prozent sind laut Forschungsgruppe Wahlen sicher, wen sie am Sonntag wählen. 21 Prozent sind noch unsicher.

Ergebnisse resultieren auf Befragung von dieser Woche

Die Forschungsgruppe Wahlen hatte im Auftrag des ZDF vom 14. bis 17. September 1.395 Wahlberechtigte befragt. Sie gibt die Fehlertoleranz bei einem Anteilswert von 40 Prozent mit plus/minus drei Prozentpunkten an, bei einem Anteilswert von zehn Prozent sind es plus/minus zwei Punkte. Die Umfrage ist den Angaben zufolge repräsentativ.

Wahlumfragen sind immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungen die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.


Verwendete Quelle:

Nachrichtenagentur dpa

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