Epstein-Affäre
Musk: Habe Epsteins Einladung auf seine Insel abgelehnt
Veröffentlicht:
von dpaElon Musk weist Vorwürfe zurück: Laut neuen Epstein-Dokumenten war er 2014 für einen Besuch auf der Privatinsel eingeplant - er selbst sagt, er habe die Einladung abgelehnt.
Bild: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa
Vor Wochen sorgte Musk mit der Behauptung für Aufmerksamkeit, Trump stünde in den Epstein-Akten. Nun haben Kongressmitglieder Unterlagen veröffentlicht, in denen Musks Name steht. Worum es geht.
Das Wichtigste in Kürze
Elon Musk erklärte auf X, dass er eine Einladung von Jeffrey Epstein auf dessen Privatinsel abgelehnt habe.
Demokraten veröffentlichten neue Unterlagen aus Epsteins Nachlass, in denen Musks Name in einem Kalendereintrag vom 6. Dezember 2014 auftaucht – unklar ist, ob der Besuch stattfand.
Die Enthüllungen beleben die Debatte um Epsteins Verbindungen zu Prominenten und die Forderung nach vollständiger Veröffentlichung aller Akten neu.
Tech-Milliardär Elon Musk hat nach eigenen Angaben eine Einladung des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein zum Besuch auf dessen Privatinsel abgelehnt. "Epstein hat versucht, mich auf seine Insel zu bekommen und ich habe ABGELEHNT", schrieb Musk an diesem Samstag auf X. US-Demokraten hatten am Vortag Unterlagen zum politisch heiklen Fall Epstein veröffentlicht, in denen Musks Name auftaucht.
Auf X posteten demokratische Abgeordnete des Repräsentantenhauses unter anderem ein Bild, das einen Auszug aus Epsteins Kalender zeigen soll. Für den 6. Dezember 2014 steht dort: "Erinnerung: Elon Musk zur Insel am 6. Dezember (findet das noch statt?)". Ob es zu dem Besuch gekommen ist, geht aus dem Eintrag also nicht hervor.
Der Finanzier Epstein, der über viele Jahre systematisch Minderjährige missbraucht hatte, besaß eine Privatinsel in der Karibik namens Little St. James, die ein Tatort gewesen sein soll und "Insel der Pädophilen" genannt wurde.
Nach Angaben der Demokraten handelt es sich bei den nun veröffentlichten Dokumenten um weitere Unterlagen, die sie aus dem Nachlass Epsteins erhalten haben, wie sie in einer Mitteilung erklärten. Kongressmitglieder hatten in den vergangenen Wochen bereits andere Dokumente zum Epstein-Fall bekommen und veröffentlicht.
Vor Wochen behauptete Musk, Trump stehe in Epstein-Unterlagen
Für Trump kam damit ein unliebsames Thema wieder zurück, hatte er doch versucht, die Epstein-Affäre ruhen zu lassen. In dieser war er auch im eigenen Lager in Kritik geraten, weil er Forderungen, alle Unterlagen in dem Fall offenzulegen, abwehrte - obwohl er das im Wahlkampf versprochen hatte. Auch Musk selbst fachte die Debatte vor ein paar Monaten an: Ohne Belege behauptete er, die Unterlagen würden nicht veröffentlicht, weil sich Trumps Name darin finde.
Epstein beging 2019 mit 66 Jahren in seiner Gefängniszelle nach offiziellen Angaben Suizid. In Teilen der US-Gesellschaft sorgte sein Tod für wilde Spekulationen, weil er beste Kontakte in die amerikanische High Society hatte. Prominente und Milliardäre gingen bei ihm ein und aus - auch Trump verbrachte Zeit mit Epstein, wie mehrere Party-Videos belegen.
Mehr News

Motorradhersteller
KTM AG baut 500 Stellen ab – auch Führungskräfte betroffen

Sizilien statt Schule
Polizei bittet um Mithilfe: 13-Jähriger aus Bruchsal wird vermisst

Sicher und kostensparend unterwegs
Autofahren im Winter: Dieser Trick spart Spritkosten

Bei Fabrik-Visite
Eklat: Trump zeigt Ford-Arbeiter den Mittelfinger bei Werksbesuch

Regierungsbefragung
Wie sicher ist das Land, Herr Dobrindt? Innenminister stellt sich Fragen im Bundestag

Amüsante Panne
Ist das Pistorius – oder Laschet? EU-Politikerin verwechselt Politiker

Enteignung in Russland
Wie ein dänischer Dämmstoff-Riese in Putins Klauen geriet

Finanzen
ETF-Sparpläne auf Rekordkurs: Darum ist die Anlage so beliebt

User reagieren genervt
Amazon zwingt zum Update auf Alexa +
