Gefahr für die Natur
Bis 25 Grad: Wo es in den kommenden Tagen am wärmsten wird
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von Marie-Finn Bruker:newstime
Wetter-Chaos: Weniger Wein in Deutschland (30. März)
Videoclip • 01:22 Min • Ab 12
Die Temperaturen um den "Tag der Arbeit" versprechen vor allem: viel Sonne. Zwischen sommerlichen Tagen von bis zu 25 Grad warnt ein Meteorologe aber auch vor Tiefstwerten von bis zu minus fünf Grad. Wo es in Deutschland bald besonders warm – und kalt – wird.
Das Wichtigste in Kürze
Heiße Tage, frische Nächte: In der kommenden Woche kann es zu rasanten Temperaturumschlägen kommen, tagsüber bleibt es ganzheitlich sonnig.
Der für Pflanzen dringend benötigte Regen bleibt aus und sorgt bei den Landwirt:innen für Besorgnis.
Perfektes Ausflugswetter auch am 1. Mai: Überall soll es über 20 Grad und nur wenig Wind geben.
Die Wetterlage in den kommenden Tagen sei "wie einzementiert", so Oliver Reuter, Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Das schöne Wetter halte mindestens bis zum "Tag der Arbeit" am 1. Mai an. Freude bei Outdoorfans – große Sorgen für viele Landwirt:innen.
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Dringend benötigter Regen bleibt aus
"Was vor allem Sonnenliebhaber freut, lässt Landwirte und Gärtner doch zunehmend die Stirn runzeln, denn der in Teilen des Landes dringend benötigte Regen für das Pflanzenwachstum bleibt auch heute und in den kommenden Tagen weiter aus", so DWD-Meteorologe Reuter.
Von Skandinavien bis nach West- und Mitteleuropa erstreckt sich das großräumige Hochdruckgebiet und hält heranziehende Tiefs fern. Nur der Nordwind sorgt teils für kräftige Böen und kleinere Schauer Richtung Alpenregion.
Den Höhepunkt erreichen die anstehenden Sommertage am Mittwoch (29. April) mit einer astronomisch maximalen Sonnenscheindauer, so der Meteorologe.
Extreme Schwankungen in der Nacht zum Donnerstag
In der folgenden Nacht zum Donnerstag (30. April) dürfte es temperaturtechnisch steil bergab gehen: Reuter rechnet hier mit Tiefstwerten von bis zu minus fünf Grad, "was einigen Pflanzen gar nicht gefallen dürfte". Kurz darauf gibt es landesweit ein erneutes Sonnenscheinmaximum.
Am Maifeiertag heißt es: Sonne pur in ganz Deutschland, auch der Wind soll nachlassen. Vor allem im Südwesten könne man mit ordentlich Hitze von bis zu 25 Grad rechnen.
Gegen Ende der Woche könnte der Trend dann aber umschwenken: "Ob es dann am Wochenende für eine Wetterumstellung hin zu mehr Tiefdruck und Regen oder Gewittern reicht, ist noch ungewiss", so Reuter. "Bis dahin fließt aber noch viel Wasser den Rhein entlang – oder in trockenen Zeiten wie diesen eher weniger."
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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