Im Weißen Haus
LIVE: Trump lädt zum "Friedensgipfel" zwischen Armenien und Aserbaidschan
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von Christopher SchmittSchon im Vorfeld des Friedensabkommens feierte sich Trump für seinen diplomatischen Erfolg. (Symbolbild)
Bild: Mark Schiefelbein/AP/dpa
Gerne inszeniert sich Trump als Friedensstifter. Nun empfängt der US-Präsident den Regierungschef Armeniens und den Präsidenten Aserbaidschans, die ein Abkommen unterzeichnen sollen. Sehen Sie das Treffen im Weißen Haus hier live und kostenlos auf Joyn.
US-Präsident Donald Trump hat einen "Friedensgipfel" mit den seit langem verfeindeten Republiken Armenien und Aserbaidschan angekündigt. Er werde Aserbaidschans Präsidenten Ilham Aliyev und Armeniens Regierungschef Nikol Paschinjan am Freitag (8. August) im Weißen Haus empfangen, teilte der Republikaner auf seiner Plattform Truth Social mit. Es werde eine offizielle Zeremonie mit der Unterzeichnung eines Friedens geben. Um was es genau geht, wurde zunächst nicht näher benannt.
Gerne inszeniert sich der US-Präsident als Friedensstifter. In der Ukraine und im Nahen Osten ist ihm das bislang nicht gelungen, möglicherweise erreicht er im Südkaukasus eine Einigung. Um 22:15 Uhr deutscher Zeit sollen Aliyev und Paschinjan im Bankettsaal des Weißen Hauses den Frieden - oder was Trump als solchen verkauft - gemeinsam besiegeln.
Sehen Sie HIER das Treffen zwischen Trump und den kaukasischen Staatschefs live und kostenlos auf Joyn.
Konfliktregion Berg-Karabach
Die Beziehung zwischen den beiden Ländern ist gespannt. Armenien hatte 2023 bei einem Angriff des von Aliyev autoritär regierten, hochgerüsteten ölreichen Aserbaidschans die Kontrolle über die Konfliktregion Berg-Karabach verloren. Armenien steckt seither in einer schweren politischen Krise. Mehr als 100.000 ethnische Armenier:innen mussten aus der Konfliktregion ins Mutterland fliehen. Zudem hielt Baku den militärischen Druck auf Eriwan aufrecht.
Trump kündigte weiter an, dass die Vereinigten Staaten auch bilaterale Vereinbarungen mit beiden Ländern unterzeichnen wollten, die die Wirtschaft in den Blick nähmen.
Trump platzierte in dem Post außerdem ein überschwängliches Lob - nämlich für sich selbst: Viele Staatenlenker:innen hätten versucht, den Konflikt zu beenden, "ohne Erfolg, bis jetzt, dank 'TRUMP'".
Verwendete Quellen
Nachrichtenagentur dpa
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