Strafzölle wegen Grönland
Klingbeil: Deutschland darf sich von Trump nicht erpressen lassen
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von dpaKlingbeil sagte, man lasse sich nicht provozieren.
Bild: Soeren Stache/dpa
Vizekanzler Lars Klingbeil warnt davor, dass Deutschland sich von der Grönland-Politik der USA unter Präsident Donald Trump einschüchtern lässt. Beim Neujahrsempfang der SPD in Altenkirchen forderte er eine klare, aber unaufgeregte Antwort auf Zölle und Drohungen.
Das Wichtigste in Kürze
SPD-Chef Lars Klingbeil geht auf Konfrontationskurs mit US-Präsident Donald Trump.
Der Vize-Kanzler stellte klar, dass Deutschland nicht von der Grönland-Politik der USA einschüchtern lasse.
Trump hatte zuvor mit Zöllen gegen Länder angekündigt hat, die Soldaten zu einer Erkundungsmission nach Grönland entsenden.
Deutschland darf sich nach Ansicht von Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) von der Grönland-Politik der USA nicht einschüchtern lassen. "Wir dürfen uns nicht erpressen lassen von dem, was da gerade passiert", sagte der SPD-Vorsitzende beim Neujahrsempfang des rheinland-pfälzischen SPD-Kreisverbands Altenkirchen in Daaden.
Den Weg, den US-Präsident Donald Trump einschlage, könne man nicht mitgehen. "Wir lassen uns nicht einschüchtern, nicht mit Zöllen, nicht mit Worten, nicht mit Drohungen. Da müssen wir klar sein, unaufgeregt, aber klar", sagte Klingbeil einen Tag nach Trumps Zoll-Ankündigung gegen Länder, die wie Deutschland Soldaten zu einer Erkundungsmission für ein gemeinsames Manöver nach Grönland geschickt haben.
Klingbeil: Wird europäische Antwort geben
Er und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) seien sich in dieser Frage sehr einig, sagte der Finanzminister. "Wir sind in enger Absprache in der Bundesregierung. Wir stimmen uns gerade sehr eng mit den europäischen Partnern ab. Und es wird eine europäische Antwort geben auf diese Drohung und auf diese Ankündigung gestern", fügte er hinzu. "Hier ist eine Grenze erreicht."
Trump hatte am Samstag unter Verweis auf den Konflikt um Grönland ab Februar zusätzliche Zölle gegen Deutschland und sieben weitere europäische Staaten angekündigt – alles Nato-Länder. Die gestaffelten Zölle sollten so lange gelten, bis ein Abkommen über den vollständigen Kauf der Arktisinsel erzielt werde, schrieb Trump auf Truth Social.
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