Energiepolitik unter Druck

Klimaaktivisten erhöhen Druck auf Bundesregierung

Veröffentlicht:

von dpa

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Koalition tagt zu Energiepreis-Krise

Videoclip • 01:28 Min • Ab 12


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Die Proteste gegen die Energiepolitik der Bundesregierung haben in Berlin und weiteren Städten Zehntausende Menschen mobilisiert. Klimaschützer:innen fordern einen schnelleren Ausbau von Wind- und Solarenergie und kritisieren die geplante Ausrichtung der Regierung.

Das Wichtigste in Kürze

  • Tausende Menschen protestieren in Berlin gegen die Energiepolitik der Bundesregierung.

  • Klimaschützer fordern einen schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien.

  • Bundesweite Demonstrationen mobilisieren insgesamt zehntausende Teilnehmer:innen.

Hunderte Menschen protestieren in Berlin gegen die aktuelle Energiepolitik der Bundesregierung. Nach Polizeiangaben versammelten sich rund 9.000 Menschen. Sie wollten von der Invalidenstraße in Mitte in der Nähe des Bundeswirtschaftsministeriums zum Regierungsviertel ziehen. Die Veranstalter:innen sprachen von deutlich mehr Teilnehmer:innen.


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Unter dem Motto "Erneuerbare Energien verteidigen!" hatte ein Bündnis von Umweltorganisationen zu Protest aufgerufen. Dazu zählten Campact, die Deutsche Umwelthilfe, Greenpeace, der WWF, der Paritätische, Germanzero, Germanwatch und Fridays for Future. Im Aufruf hieß es: "Eskalierende Energiepreise, geopolitische Krisen und autoritäre Regime zeigen uns, wie riskant fossile Energien sind." Nötig sei nun mehr Tempo beim Ausbau von Sonne- und Windkraft. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und Teile der Union wollten dies jedoch ausbremsen.

Neben der Demo in der Hauptstadt gab es Proteste in Hamburg, Köln und München. Die Veranstalter:innen sprachen von insgesamt rund 80.000 Teilnehmer:innen.

In Berlin kamen nach Angaben einer Campact-Sprecherin rund 24.000 Menschen zusammen. Die Angabe der Polizei - 9.000 Menschen - bezog sich auf den Stand 14.00 Uhr. Zu den Redner:innen in der Hauptstadt gehörte Klimaaktivistin Luisa Neubauer.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur: dpa

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