Nach Wortgefecht
Papst rudert zurück: Er wollte Trump nicht widersprechen
Veröffentlicht:
von dpa:newstime
Trump legt gegen Papst nach
Videoclip • 01:25 Min • Ab 12
US-Präsident Trump und Papst Leo XIV. liefern sich seit einigen Tagen ein heftiges Wortgefecht im Internet. Nun rudert der Papst zurück und bemüht sich um eine Klarstellung.
Das Wichtigste in Kürze
Trump und der Papst sind nach Friedensappellen aus dem Vatikan aneinandergeraten.
Im Internet lieferten sie sich heftige Wortgefechte, Trump postete ein umstrittenes KI-Bild.
Der Papst stellt nun klar, dass er Trump eigentlich gar nicht widersprechen wollte.
Papst Leo XIV. hat sich in der Auseinandersetzung mit US-Präsident Donald Trump um Entspannung bemüht. Die Interpretation mancher seiner Äußerungen sei "nicht in allen Aspekten korrekt" gewesen, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche während seiner Afrika-Reise auf dem Flug nach Angola. "Das wurde so aufgefasst, als wolle ich dem Präsidenten widersprechen. Das liegt überhaupt nicht in meiner Absicht."
KI-Gemälde und heftige Wortgefechte
Trump und Leo hatten sich zuletzt aus der Distanz ein heftiges Wortgefecht geliefert, was weltweit Schlagzeilen machte. Der US-Präsident warf dem Papst nach einer Reihe von Friedensappellen aus dem Vatikan eine "schreckliche" Außenpolitik vor. Kurz darauf stellte er ein KI-Gemälde von sich als Heiland ins Internet. Leo entgegnete: "Ich habe keine Angst vor der Trump-Regierung." Später sprach er - ohne einzelne Politiker beim Namen zu nennen - von einer "Handvoll Tyrannen, die die Welt zerstören". Dies wurde vielfach miteinander in Zusammenhang gebracht.
Dazu sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche nun im Flugzeug vor Journalist:innen die Rede mit dieser Äußerung sei bereits zwei Wochen zuvor vorbereitet worden - "also, bevor der Präsident etwas über mich gesagt hat und die Friedensbotschaft, die ich verbreite". Leo fügte hinzu: "Viel von dem, was seither geschrieben wurde, war Kommentar auf Kommentar im Versuch zu interpretieren, was gesagt wurde. Das wurde so aufgefasst, als wolle ich dem Präsidenten widersprechen." Sein Ziel bleibe, eine Botschaft von Frieden und Gerechtigkeit in der Welt zu verbreiten.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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