Iran-Krieg

Irans neue Regierung schwört Rache nach Chamenei-Bestattung

Veröffentlicht:

von Fabia Söllner

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Irans Ex-Führer Chamenei beigesetzt

Videoclip • 28 Sek • Ab 12


Nach der Beisetzung von Ajatollah Ali Chamenei kündigt die neue iranische Führung Vergeltung an. Sein Sohn und designierter Nachfolger ist bislang nicht öffentlich aufgetreten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Nach der Beerdigung von Ali Chamenei schwört die neue iranische Staatsführung Rache für dessen Tod.

  • Modschtaba Chamenei ist seit seiner Ernennung nicht öffentlich aufgetreten.

  • Trotz einer Waffenruhe kommt es weiter zu gegenseitigen Angriffen zwischen dem Iran sowie Israel und den USA.

Nach der Beisetzung des früheren iranischen Staatsoberhaupts Ajatollah Ali Chamenei hat die neue Führung des Landes Vergeltung für dessen Tod angekündigt. In einer im Staatsfernsehen verlesenen Erklärung, die seinem Sohn und Nachfolger Modschtaba Chamenei zugeschrieben wird, heißt es, die Rache sei ein zentrales Anliegen des iranischen Volkes und werde umgesetzt.

Ali Chamenei war Ende Februar bei einem israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz in Teheran getötet worden. Anschließend lieferten sich Israel, die USA und der Iran über mehrere Wochen militärische Auseinandersetzungen, bevor Anfang April eine Waffenruhe vereinbart wurde. Trotz dieser Vereinbarung kam es seither wiederholt zu Angriffen zwischen den Konfliktparteien. Als besonderer Streitpunkt gilt weiterhin die Kontrolle über die strategisch wichtige Straße von Hormus.

Modschtaba Chamenei noch nicht gesichtet

Unterdessen bleibt der neue oberste Führer Modschtaba Chamenei der Öffentlichkeit fern. Seit seiner Ernennung vor mehr als vier Monaten ist er nicht persönlich aufgetreten. Das hat Spekulationen über seinen Aufenthaltsort und seinen Gesundheitszustand ausgelöst.

US-Medien berichten, er sei bei dem Luftangriff auf seinen Vater schwer verletzt worden. Das iranische Staatsfernsehen bezeichnete ihn zwar als "Kriegsversehrten", machte dazu jedoch keine weiteren Angaben. Bislang veröffentlicht seine Führung lediglich schriftliche Mitteilungen, Video- oder Audiobotschaften gibt es weiterhin nicht.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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