Migration
Flüchtlingsboot vor Lampedusa gekentert: Kind vermisst
Veröffentlicht:
von dpa:newstime
Experten warnen vor Flüchtlingswelle
Videoclip • 01:55 Min • Ab 12
Vor der italienischen Insel ist ein Boot mit Flüchtlingen gesunken. 64 Menschen konnten gerettet werden. Nach einem Kind aus Sierra Leone wird noch gesucht.
Das Wichtigste in Kürze
Dutzende Migrant:innen aus Afrika haben versucht, das Mittelmeer zu überqueren.
Dabei ist ihr Boot ist gesunken, 64 Menschen konnten gerettet werden.
Die Suche nach einem Kind war bislang erfolglos.
Kurz vor Erreichen der italienischen Insel Lampedusa ist ein Boot mit mehreren Dutzend Migrant:innen an Bord im Mittelmeer gesunken. 64 Menschen konnten gerettet werden, wie die Küstenwache mitteilte. Ein Kind aus dem westafrikanischen Staat Sierra Leone werde noch vermisst. Die Chancen, es noch lebend zu finden, werden als äußerst gering beurteilt.
Schon mehr als 1.000 Flüchtlinge ertrunken in diesem Winter
Lampedusa gilt seit vielen Jahren als einer der Brennpunkte der Migrationsbewegung aus Afrika übers Mittelmeer nach Europa. Auf der Überfahrt mit oft kaum seetüchtigen Booten kommen immer wieder Menschen ums Leben.
Allein in diesem Winter, in dem besonders schwere Stürme registriert wurden, wird die Zahl der Toten auf mehr als 1.000 geschätzt. An Italiens Küsten wurden in den vergangenen Tagen mehrfach Leichen angeschwemmt.
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