Kritik am US-Präsidenten
Anti-Trump-Kunst sorgt für Aufregung in Washington
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von Kira BornEine "Dictator Approved"-Skulptur mit einer goldfarbenen Hand, die die Krone der Freiheitsstatue zerschlägt auf der National Mall in Washington, D.C..
Bild: REUTERS
Das dürfte Donald Trump sauer aufstoßen: Mitten in Washington baut ein Künstler ein rund zweieinhalb Meter hohes Kunstwerk auf, das offen Kritik an der Politik des US-Präsidenten übt.
Viele Menschen in den USA sind unzufrieden mit der Politik von US-Präsident Donald Trump. Anfang Juni dümpelten die Zustimmungswerte für die Politik des Republikaners bei mageren 43 Prozent, wie Befragungsdaten von "Statista" zeigen. Dem Unmut, der sich zuletzt besonders auf den Straßen in Los Angeles, bei Protesten gegen das Vorgehen der Einwanderungsbehörde ICE zeigt, wurde jetzt ein sprichwörtliches Denkmal in Washington D.C. gesetzt.
Ein bislang unbekannter Künstler platzierte eine Installation auf der National Mall vor dem US-Kongress. Das Kunstwerk zeigt die von einem goldenen Daumen zerdrückte Freiheitsstatue auf einem Podest - ein Symbol für das Ende des Freiheitlichen Amerikas? Darunter prangert der Schriftzug 'Dictator Approved' - auf Deutsch "Diktator genehmigt".
Damit kritisiert die Kunstinstallation offen den Regierungsstil des 79-jährigen Präsidenten und stellt die Funktionalität der US-Demokratie infrage.
Zitate von Putin, Orban und Co. schmücken US-Kunstwerk
Auch mehrere Zitattafeln schmückt das rund 2,4 Meter hohe Kunstwerk. Darunter autoritäre und populistische Regierungschefs, die sich lobend gegenüber dem US-Präsidenten geäußert haben. Unter ihnen der ehemalige Präsident Brasiliens: "We do have a great deal of shared values. I admire Donald Trump -Jair Bolsonaro" - zu Deutsch: "Wir haben sehr viele gemeinsame Werte. Ich bewundere Donald Trump", ziert das Kunststück.
Ebenso schmückt ein Zitat des russischen Präsidenten den Sockel: "President Trump is a very bright an talented man - Vladimir Putin" - zu Deutsch: "Präsident Trump ist ein sehr kluger und talentierter Mann".
Ebenso finden sich Worte des Lobs für Trump von Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán: "Die am meisten respektierte, die am meisten gefürchtete Person ist Donald Trump" und dem nordkoreanischen Diktator Kim Jong-un: "Der außergewöhnliche Mut von Präsident Trump."
Innerhalb der republikanischen Reihen sorgt das Kunstwerk für Kritik. Abigail Jackson, eine Sprecherin des Weißen Hauses, gab in einem E-Mail-Statement gegenüber der US-Zeitung "Washington Post" an: "In den Vereinigten Staaten von Amerika haben Sie die Freiheit, Ihre sogenannte 'Kunst' auszustellen, egal wie hässlich sie ist." Sie setzte nach, dass das demokratische System der USA durchaus intakt sei. So sei ein solches Kunstwerk erst möglich: "Würden diese Aktivisten der Demokraten in einer Diktatur leben, stünde ihre hässliche Skulptur jetzt nicht auf der National Mal", so Jackson.
Verwendete Quelle:
Nachrichtenagentur Reuters
Spiegel: "Mysteriöse Anti-Trump-Skulptur in Washington aufgetaucht"
Washington Post: "Eight-foot-tall 'Dictator Approved' sculpture appears on National Mall"
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