Wegen Drogenhandel und Gewalt
50 Millionen Dollar Belohnung: Trump-Regierung will Festnahme von Venezuelas Präsident Maduro
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von dpaVenezuelas Präsident steht auf der Fahndungsliste der USA – jetzt verdoppelt sich das Kopfgeld.
Bild: Cristian Hernandez/AP/dpa
Die USA verschärfen den Kurs gegen Venezuelas Machthaber Nicolás Maduro – und setzen jetzt 50 Millionen Dollar auf seine Festnahme aus. Der Vorwurf: Drogenhandel und Gewalt. Venezuela reagiert empört.
Die Trump-Regierung verdoppelt die Belohnung auf bis zu 50 Millionen Dollar (rund 43 Millionen Euro) für Informationen, die zurFestnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro führen.
Die USA werfen ihm Verstoß gegen die US-Drogengesetze vor, wie aus der Pressemitteilung des US-Außenministeriums hervorgeht. Justizministerin Pam Bondisagte zudem in einer auf der Plattform X geteilten Botschaft, Maduro bringe tödliche Drogen - Kokain - und Gewalt in die USA.
Vor etwa einem Jahr hatte sich der autoritär regierende Maduro trotz einer von Betrugsvorwürfen überschatteten Wahl, landesweiter Proteste und internationaler Kritik für eine dritte Amtszeit bis 2031 vereidigen lassen. Die Opposition reklamierte damals den Sieg für sich. Die USA, die EU und viele lateinamerikanische Staaten zweifeln das offizielle Wahlergebnis an und betrachten stattdessen den inzwischen im spanischen Exil lebenden Oppositionskandidaten Edmundo González als Sieger.
Reaktion aus Venezuela
Der venezolanische Außenminister Yván Gil wies die US-Belohnung scharf zurück und sprach von einer "lächerlichen" und "erbärmlichen" Inszenierung.
Venezuela leidet unter Missmanagement, Korruption und Sanktionen. Gut sieben Millionen Menschen – rund ein Viertel der Bevölkerung – haben das einst wohlhabende Erdölland nach UN-Angaben in den vergangenen Jahren verlassen.
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