Frost versus Plusgrade

Wetter zum Wochenstart: Kälte im Norden, Frühlingswetter am Rhein

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von Jana Wejkum

Gute Nachrichten für alle, die gerne Schlittschuh fahren: Im Nordosten bleibt es bitterkalt – und viele Seen und Flüsse gefroren.

Bild: Stefan Sauer/dpa


Während Fußgänger:innen und Autofahrer:innen im Norden über das Eis schlittern, genießen die Menschen am Oberrhein vorfrühlingshafte Wärme. Ein Wetterüberblick.

Das Wetter in Deutschland startet mit deutlichen Gegensätzen in die Woche: Mancherorts ist es frostig, stürmisch und bewölkt, während anderswo die Sonne scheint und teils zweistellige Plusgrade herrschen.

Fußgänger:innen und Autofahrer:innen haben vor allem im Norden mit anhaltendem Dauerfrost und Glätte auf Straßen, Rad- und Gehwegen zu kämpfen. Hinzu kommen erhebliche Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr: Die Gewerkschaft Verdi hat am Montag (2. Februar) in fast allen Bundesländern zu Warnstreiks bei kommunalen Verkehrsunternehmen aufgerufen.

Gefrierender Regen sorgt für Glätte

Im Nordwesten und im Westen und Südwesten in höheren Lagen beginnt der Tag mit glatten Straßen. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) müssen sich die Menschen dort örtlich auf gefrierenden Regen oder Sprühregen einstellen. Am Nachmittag entspannt sich die Lage. Auch in Teilen der westlichen Mitte könnte es glatt werden, denn es ist Schnee angesagt.

Dichte Nebelfelder sorgen im Süden und Südwesten bis hin zur Mitte am Morgen für einen erschwerten Weg zur Arbeit. Die Meteorologin Tanja Egerer betont jedoch gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa), dass Autofahrer:innen in den meisten Regionen gut vorankommen. Dennoch: "Da dies eine eher lokale Geschichte ist, ist entsprechende Vorsicht im Straßenverkehr unabdingbar."

Eisige Minusgrade und Wind im Norden

Küstenbewohner:innen sollten sich warm anziehen, bevor sie am Montag (2. Februar) einen Fuß vor die Tür setzen: Im Nordosten herrschen eisige Minusgrade von minus 10 bis maximal minus 2 Grad. Hinzu kommt ein frischer bis stark böiger Wind. Auf den Alpengipfeln gibt es Sturmböen, während der Rest des Landes vom Wind verschont bleibt.

Tagsüber bleibt es meist bewölkt, aber in Vorpommern und im Süden kann es über längere Zeit Sonne geben. Im Westen fällt etwas Regen, in den Bergen Schnee. Dazu gibt es Temperaturen von null bis 6 Grad. Am besten lässt sich der Wochenstart am Oberrhein aushalten: Hier klettert das Thermometer auf vorfrühlingshafte 11 Grad.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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