Mit Luftkissen und Schlepper
Neue Rettungsaktion für Wal Timmy startet sofort – mit Tauchereinsatz
Aktualisiert:
von Christopher Schmitt:newstime
Zustand von gestrandetem Wal schlecht (14. April)
Videoclip • 28 Sek • Ab 12
Eine Privatinitiative darf die Rettung von Wal Timmy vor der Ostseeinsel Poel umgehend starten. MV-Umweltminister Till Backhaus hat sein Okay gegeben. Alles zu Konzept und Zeitplan.
Neue Hoffnung für den vor der Ostseeinsel Poel gestrandeten Buckelwal Timmy: Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) hat einer privaten Initiative sein Okay für einen neuen Rettungsversuch gegeben – der sofort starten soll.
Zunächst sollen Taucher Kontakt zum Wal aufnehmen und das Tier beruhigen. Für "tierwohlstützende und leidlindernde Maßnahmen" sei gesorgt. Am Mittwochabend (15. April) um 17:30 Uhr soll der Tauchgang, der auch eine Untersuchung des Untergrunds vorsieht, abgeschlossen sein.
Weiter teilte Backhaus mit, das Konzept sehe eine Bergung des lebenden Tieres vor. Anschließend soll es mithilfe eines Schleppers in die Nordsee und gegebenenfalls bis in den Atlantik transportiert werden, um es vor Ort freizulassen.
Luftkissen sollen Timmy anheben
Behörden hätten das Konzept geprüft und abgesegnet. Mithilfe von Luftkissen soll das Tier laut Backhaus am Donnerstag (16. April) schonend angehoben werden. Auf einer Plane zwischen zwei Pontons soll der Wal anschließend gelagert und transportiert werden. Wenn alles gut gehe, könne der Abtransport aus der Region am Freitag (17. Februar) starten.
Backhaus erklärte, die Verantwortung liege bei den Initiatoren. "Wir dulden dieses Vorhaben", unterstrich der Umweltminister. Demnach zählen unter anderem Mediamarkt-Gründer Walter Gunz sowie die Unternehmerin Karin Walter-Mommert zu den Initiator:innen. In Kürze würde die Gruppe laut Backhaus weitere Details bekanntgeben.
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Verwendete Quellen:
Regierung Mecklenburg-Vorpommern: "PRESSEEINLADUNG: Privatinitiative will gestrandeten Wal vor Poel retten"
Nachrichtenagentur dpa
Bild: "Timmy soll mit Luftkissen gerettet werden"
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