Claude Guillemot
Tragödie in Frankreich: Ubisoft-Mitgründer stirbt bei Absturz
Veröffentlicht:
von Max Strumberger:newstime
So arbeitet die Polizei in Deutschland
Videoclip • 01:46 Min • Ab 12
Ubisoft trauert um einen seiner Gründer: Claude Guillemot ist offenbar bei einem Flugzeugabsturz in La Baule ums Leben gekommen. Das ist bislang über den Vorfall bekannt.
Das Wichtigste in Kürze
Tragisches Unglück in Westfrankreich.
Ein Propellerflugzeug stürzt beim Anflug auf La Baule ab, zwei Menschen kommen ums Leben.
Unter ihnen könnte Ubisoft-Mitgründer Claude Guillemot sein
Ein dramatisches Flugzeugunglück hat die französische Küstenstadt La Baule erschüttert und die weltweite Gaming-Branche in tiefe Trauer gestürzt. Beim Absturz einer Propellermaschine kamen am Freitagabend zwei Menschen ums Leben. Nach Angaben der zuständigen Staatsanwaltschaft befand sich das Kleinflugzeug im direkten Anflug auf den örtlichen Flugplatz, als es aus noch ungeklärter Ursache auf ein offenes Feld stürzte und zerschellte.
Unter den Opfern der Tragödie befindet sich ein prominenter Name der Tech-Welt: Claude Guillemot. Die französische Staatsanwältin bestätigte, dass es sich bei einem der Toten nach derzeitigem Ermittlungsstand um den 69-jährigen Unternehmer handelt. Die Maschine war in Rennes gestartet, dem Wohnort Guillemots, welcher auch der eingetragene Eigentümer des verunglückten Flugzeugs war.
Unternehmen 1986 mit Brüdern gegründet
Der Spiele-Gigant Ubisoft reagierte mit einer emotionalen Erklärung und drückte tiefe Trauer über den Verlust aus. Das von Guillemot und seinen Brüdern im Jahr 1986 gegründete Unternehmen gehört heute zu den absoluten Schwergewichten der Branche, bekannt für weltweite Blockbuster-Reihen wie "Assassin’s Creed". Der Einfluss der Gründerfamilie reicht weit über Frankreich hinaus; das Unternehmen betreibt unter anderem auch erfolgreiche Entwicklungsstudios in Deutschland.
Auch in den News:
Guillemot galt als Pionier der Videospielbranche
Auch aus der Politik kamen bereits erste Beileidsbekundungen. Anne Le Hénanff, Frankreichs beigeordnete Ministerin für künstliche Intelligenz und Digitalisierung, würdigte den Verstorbenen, der zuletzt Chef der Hardware-Firma Guillemot Corporation war, auf der Plattform X mit bewegenden Worten: Die französische Videospielbranche verliere mit ihm einen ihrer wichtigsten Pioniere.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
Nachrichtenagentur Reuters
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