Mercedesfahrer kommt ums Leben

Tödlicher Unfall auf der A71: Auto bleibt an Brückengeländer hängen

Veröffentlicht:

von Max Strumberger

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So arbeitet die Polizei in Deutschland

Videoclip • 01:46 Min • Ab 12


Auf der A71 bei Suhl ist ein Auto auf nasser Fahrbahn ins Schleudern geraten, überschlug sich und blieb an einem Brückengeländer hängen. Für den eingeklemmten 61-jährigen Fahrer kam trotz Rettung jede Hilfe zu spät.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein tödlicher Unfall hat am Montag den Verkehr auf der A71 in Thüringen über Stunden lahmgelegt.

  • Ein Mercedesfahrer verlor zwischen Meiningen-Nord und dem Dreieck Suhl auf nasser Fahrbahn die Kontrolle.

  • Dabei blieb er mit seinem Wagen an einer Brücke hängen.

Ein schwerer Verkehrsunfall auf der A71 bei Suhl in Thüringen hat am Montag ein Todesopfer gefordert. Nach Angaben der Autobahnpolizei war ein 61-jähriger Mann gegen 11.30 Uhr in Richtung Sangerhausen unterwegs, als es zwischen der Anschlussstelle Meiningen-Nord und dem Dreieck Suhl zu dem Unglück kam. Nach ersten Erkenntnissen verlor der Fahrer auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über seinen Mercedes.

Das Auto kam nach rechts von der Straße ab, prallte gegen die Schutzplanke, überschlug sich und blieb schließlich an einem Brückengeländer hängen. Das Fahrzeug verkeilte sich dabei so schwer, dass es in gefährlicher Lage über dem Seßlestal zum Stillstand kam. Der Fahrer wurde in dem stark beschädigten Wagen eingeklemmt, während das Auto abzustürzen drohte.


Für dem Fahrer kommt die Hilfe zu spät

Feuerwehrleute sicherten das Wrack unter schwierigen Bedingungen, bevor der Mann aus dem Fahrzeug befreit werden konnte. Trotz aller Bemühungen kam für ihn jede Hilfe zu spät. Er erlag noch vor Ort seinen schweren Verletzungen. Die Bergung des Fahrzeugs zog sich über mehrere Stunden hin. Einsatzkräfte mussten den Wagen in komplizierter Arbeit zurück auf die Fahrbahn ziehen.

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A71 für vier Stunden voll gesperrt

Die A71 in Richtung Sangerhausen blieb deshalb für rund vier Stunden voll gesperrt, der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Meiningen-Nord umgeleitet. Auch auf den Ausweichrouten kam es zu Behinderungen, zusätzlich bildeten sich Staus durch Schaulustige auf der Gegenfahrbahn. Wie es genau zu dem Unfall kommen konnte, ist nun Gegenstand weiterer Ermittlungen. Ein Gutachter wurde eingeschaltet, um den Hergang zu rekonstruieren. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei derzeit auf rund 50.000 Euro.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

MDR

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