Trigema-Chef

Nach Suizidversuch: Wolfgang Grupp gibt Waffe und Jagdschein ab

Aktualisiert:

von dpa

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Wolfgang Grupp ist zurück bei Trigema (17. März)

Videoclip • 56 Sek • Ab 12


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Der Revolver ist weg, der Jagdschein ebenso: Wolfgang Grupp offenbart, welche Lehren er aus seinem Suizidversuch gezogen hat.

Nach seinem Suizidversuch hat der frühere Trigema-Chef Wolfgang Grupp Konsequenzen gezogen. "Mein Revolver, den ich aus Sicherheitsgründen hatte, ist nicht mehr da", sagte er der Deutschen Presse-Agentur (dpa). "Mein Sohn hat ihn unter Verschluss." Auch seinen Jagdschein habe er nicht mehr.

Der 84-Jährige hatte Mitte vergangenen Jahres einen Suizidversuch öffentlich gemacht. Er habe an Altersdepression gelitten und sich Gedanken darüber gemacht, ob er überhaupt noch gebraucht werde, hieß es in einem Brief an seine ehemaligen Mitarbeiter:innen. Er bedauere sehr, was geschehen sei, und würde es gerne ungeschehen machen, hatte der Unternehmer geschrieben.

Auch in den News:

Schritt sofort bereut

Er habe den Schritt sofort bereut und sprach von einer belastenden Phase nach der Übergabe des Unternehmens, in der er sich vorgemacht habe, nicht mehr gebraucht zu werden, sagte Grupp.

Grupp nehme inzwischen Medikamente und arbeite weiterhin im Unternehmen mit – wenn auch mit geringerer Belastung. Die Verantwortung liege heute bei seinen Kindern. Mehr als 2.000 Zuschriften habe er nach dem Suizidversuch erhalten, viele davon von Menschen, die sich in ähnlichen Situationen befunden hätten. "Das hat mich sehr bewegt."

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Solltest du selbst suizidale Gedanken haben oder hast diese bei einem Angehörigen oder Bekannten festgestellt, bietet die Telefonseelsorge Hilfe. Anonyme Beratung erhältst du rund um die Uhr unter den kostenlosen Nummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222. Auch eine Beratung über das Internet ist möglich unter "telefonseelsorge.de".

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