Straßenverkehr
Stress am Steuer: Worüber sich Autofahrer am meisten ärgern
Veröffentlicht:
von dpa:newstime
Zurück zum Auto: Bürger meiden Pannen-Bahn
Videoclip • 01:17 Min • Ab 12
Drängler, Lichthupe, Parkplatzstress: 98 Prozent der Autofahrerinnen und -fahrer platzt beim Fahren auch mal der Kragen. Was sie besonders ärgert, zeigt eine aktuelle Befragung.
Das Wichtigste in Kürze
Mit 44 Prozent ist zu dichtes Auffahren der größte Stressfaktor auf deutschen Straßen.
Besonders in Großstädten und bei Frauen sorgt die Parkplatzsuche für erheblichen Unmut.
Satte 98 Prozent der Befragten geben an, sich beim Autofahren zumindest gelegentlich zu ärgern.
Ob auf dem Land oder in der Großstadt: Drängler:innen und aggressive Fahrer:innen sind laut einer Umfrage auf deutschen Straßen am unbeliebtesten. Dafür wurden 1.006 Autobesitzer:innen gefragt, worüber sie sich beim Autofahren am meisten ärgern. Die Befragten konnten mehrere Antworten auswählen.
Im Straßenverkehr drängeln und zu dicht auffahren – das störte mit 44 Prozent die deutschen Autofahrer:innen demnach am meisten. Fahrerinnen ärgerten sich darüber mit rund 47 Prozent mehr als männliche Befragte mit 41 Prozent. Mit rund 43 Prozent fast genauso unbeliebt: Eine aggressive Fahrweise, die sich unter anderem durch grundloses Hupen, riskante Überholmanöver oder wildes Gestikulieren auszeichnet.
Auch Parken führt zu Verdruss
Am Ziel angekommen ist es mit dem Ärger oft nicht vorbei: Rund 30 Prozent der befragten Autobesitzer:innen empfinden die Parkplatzsuche und andere Probleme beim Parken – etwa wenn ein anvisierter Parkplatz weggeschnappt wird – als größtes Ärgernis.
Für Autobesitzer:innen in Großstädten führt das laut Umfrage zu mehr Verdruss: Rund 35 Prozent der Befragten empfinden das Parken als mitunter größten Störfaktor. In kleineren Städten und auf dem Land sind es hingegen rund 28 Prozent.
Auch ist der Geschlechterunterschied hier am größten: Während rund 36 Prozent der Fahrerinnen die Parkplatzsuche als größtes Ärgernis ankreuzten, waren es unter den befragten Fahrern nur rund 24 Prozent.
Auch in den News:
Kaum einer ärgert sich nicht
Weitere Gründe für Ärger sind laut Umfrage, wenn keine Rettungsgasse gebildet würde (28,2 Prozent), wenn ein anderer Verkehrsteilnehmer die Vorfahrtsregeln missachte (24,2 Prozent) oder Fahrradfahrer (21,4 Prozent).
Nur insgesamt 24 Befragte und damit 2,4 Prozent gaben an, sich im Straßenverkehr nie zu ärgern. Für die nach eigenen Angaben repräsentative Umfrage im Auftrag von Verivox hatte das Marktforschungsinstitut Innofact Ende Januar 2026 in einer Online-Umfrage insgesamt 1.006 erwachsene Autobesitzer:innen befragt.
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