Neue Umfrage
Erdrutsch im hohen Norden: CDU stürzt ab, AfD im Höhenflug
Aktualisiert:
von Emre Bölükbasi:newstime
Umfrage: AfD mit Abstand stärkste Partei (15. April)
Videoclip • 01:19 Min • Ab 12
Vor der Landtagswahl 2027 in Schleswig-Holstein erlebt das Bundesland einen Stimmungswandel. Die CDU büßt laut einer Umfrage auch hier massiv an Rückhalt ein, während eine Partei ihren Stimmenanteil fast verdoppelt.
Das Wichtigste in Kürze
CDU im freien Fall, AfD mit starkem Aufwind: Schleswig-Holstein erlebt einen politischen Umbruch.
Während Günthers Partei in einer neuen Erhebung deutlich verliert, könnten neue Kräfte erstmals in den Landtag einziehen.
Ist das nur ein Stimmungstief – oder der Beginn einer echten Machtverschiebung im Norden?
Bahnt sich ein politisches Beben in Schleswig-Holstein an? Die CDU von Ministerpräsident Daniel Günther sackt in einer aktuellen Erhebung in dem Bundesland auf nur noch 33 Prozent ab – ein Verlust von satten fünf Prozentpunkten gegenüber der letzten Messung im April 2023.
Der Absturz wiegt besonders schwer, wenn man bedenkt: Bei der Landtagswahl 2022 hatte die CDU mit 43,4 Prozent die absolute Mehrheit nur um ein einziges Mandat verfehlt. Von dieser Dominanz ist heute wenig übrig.
Auch in den News:
AfD legt kräftig zu
Gleichzeitig erlebt die AfD einen beispiellosen Aufschwung und klettert um sieben Punkte auf 15 Prozent. Ihr Zuwachs markiert einen der stärksten regionalen Anstiege der Partei im Norden.
Die Partei, die derzeit nicht im Kieler Landtag vertreten ist, könnte in zwei Jahren schon in das Parlament einziehen. Am 18. April 2027 wählt Schleswig-Holstein einen neuen Landtag.
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Grüne folgen der CDU
Die Grünen etablieren sich als zweitstärkste Kraft mit 19 Prozent – ein Plus von zwei Punkten. Für die SPD hingegen geht es weiter bergab: Sie würde aktuell nur noch zwölf Prozent der Wähler:innen überzeugen, drei Punkte weniger als vor drei Jahren. Die Linke käme auf sechs Prozent, der Südschleswigsche Wählerverband auf fünf, während die FDP mit vier Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern würde.
Die repräsentative Umfrage von Infratest dimap zeichnet das Bild einer politischen Landschaft im Umbruch. Ob sich dieser Trend bis zur Wahl verfestigt oder die etablierten Parteien das Ruder noch herumreißen können, bleibt abzuwarten.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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