Phishing-Warnung
Spotify-Nutzer im Visier: Verbraucherzentrale schlägt Alarm
Veröffentlicht:
von Nadine von Parseval:newstime
So arbeitet die Polizei in Deutschland
Videoclip • 01:46 Min • Ab 12
Kriminelle nehmen derzeit Spotify-Nutzer:innen mit einer neuen Betrugsmasche ins Visier. Gefälschte E-Mails behaupten, die Zahlung für das Premium-Abo sei fehlgeschlagen - und fordern zur Aktualisierung der Zahlungsdaten auf. Die Verbraucherzentrale warnt eindringlich davor, auf die enthaltenen Links zu klicken.
Das Wichtigste in Kürze
Die Verbraucherzentrale warnt vor einer neuen Spotify-Phishing-Welle.
Betrüger:innen fordern zur Aktualisierung von Zahlungsdaten auf.
Verdächtige E-Mails sollten gelöscht oder in den Spam-Ordner verschoben werden.
Betrüger:innen setzen immer wieder auf neue Maschen, um an persönliche Daten zu gelangen. Erst kürzlich warnten die Deutsche Rentenversicherung und die Polizei vor Phishing-Mails, Spam-Anrufen und KI-gestützten Betrugsversuchen – jetzt schlagen Verbraucherschützer:innen wegen einer neuen Spotify-Masche Alarm. Wer derzeit eine E-Mail mit dem Betreff "Zahlung für Spotify Premium fehlgeschlagen" erhält, sollte besonders aufmerksam sein. Wie "Giga" berichtet, warnt die Verbraucherzentrale vor einer neuen Phishing-Welle, mit der Kriminelle an persönliche Daten und Zahlungsinformationen gelangen wollen. Die Nachricht wirkt auf den ersten Blick glaubwürdig – tatsächlich steckt jedoch eine Betrugsmasche dahinter.
Angeblich ist die Zahlung fehlgeschlagen
In der E-Mail behaupten die Betrüger:innen, die Abbuchung für das Spotify-Premium-Abo habe nicht funktioniert. Als mögliche Gründe werden unter anderem eine abgelaufene Kreditkarte, eine abgelehnte Zahlung oder fehlendes Guthaben genannt. Anschließend werden die Empfänger:innen aufgefordert, ihre Zahlungsdaten über einen Button zu aktualisieren, damit das Abo ohne Unterbrechung weiterläuft.
Widersprüchliche Angaben sollen Druck erzeugen
Besonders auffällig: In der Nachricht heißt es einerseits, das Konto sei "weiterhin aktiv", gleichzeitig wird aber der Eindruck vermittelt, dass sofort gehandelt werden müsse. Genau dieser künstlich erzeugte Zeitdruck ist nach Angaben der Verbraucherzentrale typisch für Phishing-Angriffe. Nutzer:innen sollen möglichst schnell auf den Link klicken, ohne die Nachricht genauer zu prüfen.
Auch in den News:
So erkennen Sie die Betrugs-Mail
Ein erster Hinweis kann bereits die Anrede sein. Statt des eigenen Namens verwenden Betrüger:innen häufig allgemeine Formulierungen. Auch die Absenderadresse lohnt einen genauen Blick. In vielen Fällen stammt die E-Mail nicht von der offiziellen Spotify-Domain, sondern von einer unbekannten oder auffällig wirkenden Adresse.
Wer auf den enthaltenen Link klickt, landet auf einer täuschend echt aussehenden Internetseite. Dort werden Zahlungsdaten oder andere persönliche Informationen abgefragt. Gelangen diese in die Hände der Betrüger:innen, können sie missbraucht werden – etwa für unberechtigte Abbuchungen.
Das rät die Verbraucherzentrale
Die Verbraucherzentrale empfiehlt, auf keinen Fall auf Links oder Buttons in der E-Mail zu klicken und dort keine persönlichen Daten einzugeben. Wer überprüfen möchte, ob es tatsächlich ein Problem mit seinem Spotify-Konto gibt, sollte ausschließlich die offizielle Spotify-App oder die bekannte Website direkt im Browser öffnen. Dort lässt sich der Zahlungsstatus sicher kontrollieren. Verdächtige Nachrichten sollten unbeantwortet gelöscht oder direkt in den Spam-Ordner verschoben werden.
Verwendete Quellen:
GIGA: "Millionen von Spotify-Kunden schweben jetzt in Gefahr"
web.de: "Spotify-User aufgepasst: Falsche Mails im Umlauf"
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