Am 14. Juni
Sonnensturm am Samstag: Blackouts und Polarlichter möglich
Aktualisiert:
von Max StrumbergerAuf dem Bild der Nasa ist die Sonneneruption deutlich als heller Blitz zu erkennen.
Bild: NASA/SDO
Der Himmel könnte am Samstag in ein spektakuläres Licht getaucht werden, denn ein Sonnensturm zieht auf und macht Polarlichter über Deutschland möglich. Allerdings warnen Experten auch vor potenziellen Blackouts.
Das Wichtigste in Kürze
Ein bevorstehender Sonnensturm am Samstag könnte für Aufregung sorgen.
Expert:innen warnen vor möglichen Blackouts und spektakulären Polarlichtern.
Diese kosmischen Ereignisse könnten sowohl technische Herausforderungen als auch faszinierende Himmelsphänomene mit sich bringen.
Am 14. Juni wird ein gewaltiger Sonnensturm erwartet, der die Erde mit einer intensiven geomagnetischen Aktivität treffen könnte. Diese Sonnenstürme entstehen durch Eruptionen auf der Sonnenoberfläche, die große Mengen an Energie und geladene Teilchen ins All schleudern. Wenn diese Partikel die Erde erreichen, können sie die Magnetosphäre unseres Planeten beeinflussen und eine Reihe von Effekten auslösen.
Alles, was Sie zum Sonnensturm wissen müssen, erfahren Sie im folgenden Video:
Polarlichter in Norddeutschland möglich
Ein besonders spektakuläres Phänomen, das mit Sonnenstürmen einhergeht, sind die Polarlichter. In Teilen der USA, wie New York, und in Norddeutschland könnten bei klarem Himmel diese farbenprächtigen Lichter am Horizont erscheinen. Polarlichter entstehen, wenn die geladenen Teilchen der Sonne auf die Erdatmosphäre treffen und dort mit Gasen wie Sauerstoff und Stickstoff interagieren. Diese Interaktion erzeugt die leuchtenden Farben, die am Himmel sichtbar werden und ein beeindruckendes Naturschauspiel bieten.
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Geomagnetische Stürme haben jedoch nicht nur optische Effekte. In nördlichen Regionen kann es zu Spannungsschwankungen in Stromnetzen kommen, die die Stabilität der Energieversorgung beeinträchtigen. Solche Schwankungen können zu Überlastungen führen und im schlimmsten Fall Stromausfälle verursachen. Energieversorger müssen daher besonders wachsam sein und gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen, um die Netze zu schützen und die Auswirkungen zu minimieren.
GPS könnte beeinträchtigt werden
Auch Satellitensysteme sind von geomagnetischen Stürmen betroffen. Systeme zur Navigation, wie GPS, können kurzfristig ungenauer arbeiten, was insbesondere für die Luftfahrt und Schifffahrt problematisch sein kann.
Funkverbindungen und die Technik in Satelliten sind ebenfalls anfällig für Störungen, die die Kommunikation und Datenübertragung beeinträchtigen können. Betreiber von Satelliten und Kommunikationssystemen müssen daher auf solche Ereignisse vorbereitet sein und Strategien entwickeln, um die Auswirkungen zu reduzieren.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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