Polizeieinsatz in Berlin-Wedding

Schüsse vor Spätkauf in Berlin: Mann schwer verletzt – Täter flüchtig

Veröffentlicht:

von Nadine von Parseval

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Mann greift Polizeiwache mit Axt an (4. November)

Videoclip • 01:02 Min • Ab 12


Schüsse mitten in Berlin: Vor einem Spätkauf im Stadtteil Wedding geraten zwei Männergruppen aneinander. Ein Mensch wird schwer verletzt und muss ins Krankenhaus. Die Polizei fahndet nach den Tatverdächtigen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Vor einem Spätkauf in Berlin-Wedding sind am Mittwochabend mehrere Schüsse gefallen.

  • Eine Person wurde schwer verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

  • Die Polizei fahndet nach den flüchtigen Tatverdächtigen.

Nach einer Schießerei vor einem Spätkauf in Berlin-Wedding fahndet die Polizei nach flüchtigen Tatverdächtigen. Ein Mensch wurde schwer verletzt. (Symbolbild)

Bild: Jason Tschepljakow/dpa


Mehrere Schüsse haben am Mittwochabend (4. November) einen Polizeieinsatz in Berlin-Wedding ausgelöst. Vor einem Spätkauf an der Kreuzung Seestraße und Lütticher Straße war ein Streit zwischen zwei Männergruppen eskaliert. Dabei wurde ein Mensch schwer verletzt.

Nach Angaben der Polizei kam es gegen 18:10 Uhr zu der Auseinandersetzung. Im Verlauf des Streits fielen plötzlich mehrere Schüsse.


Schüsse in Berlin-Wedding: Opfer schwer verletzt

Eine Person erlitt schwere Verletzungen und wurde zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. "Die Person lebt, hat aber vermutlich nicht nur eine Schussverletzung", erklärte ein Polizeisprecher gegenüber der "Bild". Wie viele Schüsse insgesamt abgegeben wurden und was den Streit ausgelöst hatte, war zunächst unklar. Auch nähere Angaben zum Opfer machte die Polizei nicht.

Auch in den News:

Polizei fahndet nach flüchtigen Tatverdächtigen

Nach der Schießerei konnten die Tatverdächtigen zunächst entkommen. Die Polizei leitete Fahndungsmaßnahmen ein. "Unsere Maßnahmen laufen zu den flüchtigen Tatverdächtigen", teilte der Polizeisprecher mit. Ob die Beteiligten einander kannten und welche Hintergründe die Auseinandersetzung hatte, ist bislang nicht bekannt.


Juwelier in Tatortnähe überfallen

Bereits am Dienstagmorgen, den 3. November, hatte sich nur wenige Hundert Meter entfernt ein weiterer Vorfall ereignet. Zwei maskierte Täter:innen schlugen mit einer Schaufel die Schaufensterscheibe eines Juweliergeschäfts an der Müllerstraße ein. Anschließend entwendeten sie Schmuck aus der Auslage und flüchteten mit einem Auto in Richtung Seestraße.

Nach Angaben der "Bild" waren die Kennzeichen des Fluchtfahrzeugs zuvor gestohlen worden. Zeug:innen beobachteten den Einbruch. Ein Zusammenhang zwischen dem Juweliereinbruch und der Schießerei ist nicht bekannt.


Verwendete Quellen:

Bild: "Schüsse nach Streit vor Berliner Spätkauf"

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