Verdacht auf schwere Brandstiftung

Scheune in Groß Polzin in Flammen: 69-Jähriger nach Großbrand festgenommen

Veröffentlicht:

von Nadine von Parseval

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Videoclip • 01:37 Min • Ab 12


Nach einem Großbrand in Vorpommern-Greifswald hat die Polizei einen 69-Jährigen festgenommen. Er soll eine Scheune mit zwei Ferienwohnungen angezündet haben. Eine 75-jährige Bewohnerin konnte gerettet werden.

Das Wichtigste in Kürze

  • In Groß Polzin brannte eine Scheune mit zwei Ferienwohnungen vollständig aus.

  • Die Feuerwehr rettete eine 75-jährige Bewohnerin aus dem Gebäude.

  • Ein 69-Jähriger wurde wegen des Verdachts auf besonders schwere Brandstiftung festgenommen.

In Groß Polzin im Landkreis Vorpommern-Greifswald ist eine Scheune mit zwei Ferienwohnungen abgebrannt. Der Sachschaden wird auf rund 500.000 Euro geschätzt. (Symbolbild)

Bild: Markus Zahn/NEWS5/dpa


Nach einem verheerenden Brand in der Gemeinde Groß Polzin im Landkreis Vorpommern-Greifswald hat die Polizei einen 69 Jahre alten Mann festgenommen. Er steht im Verdacht, das Feuer vorsätzlich gelegt zu haben. Am Donnerstagabend (5. November) gegen 19.30 Uhr wurde der Brand einer rund 800 Quadratmeter großen Scheune gemeldet. In dem Gebäude im Ortsteil Konsages befanden sich zwei Ferienwohnungen.

Als die Feuerwehr eintraf, stand die Scheune bereits vollständig in Flammen. Die starke Hitze erschwerte die Situation vor Ort. Auch Menschen aus benachbarten Häusern mussten sich nach NDR-Informationen in Sicherheit bringen.


Feuerwehr rettet 75-Jährige aus brennender Scheune

Eine der beiden Ferienwohnungen war zum Zeitpunkt des Brandes bewohnt. Die Feuerwehr konnte die 75-jährige Bewohnerin aus dem Gebäude retten. Nach Angaben der Polizei wurde bei dem Feuer niemand verletzt. Der Sachschaden wird inzwischen auf rund 500.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei untersucht, wie das Feuer entstanden ist.


69-Jähriger festgenommen: Spezialkräfte des LKA im Einsatz

Im Zuge der Ermittlungen geriet ein 69-jähriger Deutscher unter Verdacht. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der besonders schweren Brandstiftung ermittelt. Für seine Festnahme forderte die Polizei Spezialkräfte des Landeskriminalamts Mecklenburg-Vorpommern an. Hintergrund war die Befürchtung, dass der Mann möglicherweise Zugang zu Schusswaffen haben könnte.

Die Spezialkräfte nahmen den 69-Jährigen vorläufig fest. Ob er tatsächlich Waffen besaß, geht aus den bisherigen Polizeiangaben nicht hervor. Nach Medienberichten schließt die Polizei zudem nicht aus, dass sich der Tatverdächtige und die gerettete Bewohnerin kennen.

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Kriminalpolizei ermittelt zur Brandursache

Warum die Scheune in Brand geriet und welche Umstände zu dem Feuer führten, ist bislang nicht abschließend geklärt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Auch ein Gutachter soll die Brandursache untersuchen. Zudem prüfen die zuständigen Behörden derzeit, ob die Voraussetzungen für einen Haftbefehl gegen den 69-Jährigen vorliegen.



Verwendete Quellen:

NDR: "Großer Feuerwehreinsatz in Konsages: Wohnhaus abgebrannt"

SZ: "69-Jähriger soll Haus angesteckt haben - 75-Jährige gerettet"

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