Demonstration in Potsdam
Protestzug in Potsdam vereint queere Rechte und Demokratie
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von dpa:newstime
Klöckner: Keine CSD-Flagge am Bundestag
Videoclip • 01:26 Min • Ab 12
In der Potsdamer Innenstadt haben sich erstmals der CSD und die Demokratie-Initiative "Prüf" zu einer gemeinsamen Demonstration zusammengeschlossen. Rund 1.500 bis 3.000 Menschen setzten dabei ein sichtbares Zeichen für Gleichberechtigung, queere Rechte und den Schutz demokratischer Werte.
Das Wichtigste in Kürze
In Potsdam haben rund 1.500 bis 3.000 Menschen für Gleichberechtigung demonstriert.
CSD und die Initiative "Prüf" traten erstmals gemeinsam gegen Rechtsextremismus auf.
Die Veranstaltung verlief nach Polizeiangaben friedlich in der Innenstadt.
In der Potsdamer Innenstadt haben rund 1.500 Menschen für Gleichberechtigung und gegen Rechtsextremismus demonstriert. Der Protest von Christopher Street Day Potsdam (CSD) und der Demokratie-Initiative "Prüf" am Samstag sei friedlich verlaufen, hieß es von der Polizei. Der Veranstalter sprach von etwa 3.000 Menschen bei dem Demonstrationszug.
Es war den Angaben zufolge die erste gemeinsame Kundgebung beider Bündnisse in der Landeshauptstadt. Die Initiative fordert die Überprüfung rechtsextremer Parteien. Einen bundesweiten Aktionstag dazu hatte es zuletzt auch im April gegeben. Der CSD tritt seit Jahrzehnten für queere Rechte und Gleichberechtigung ein.
Hitlergruß am Rand vom CSD in Schwedt/Oder gezeigt
Der CSD soll an die Rechte queerer Menschen erinnern. Als queer bezeichnen sich nicht-heterosexuelle Menschen beziehungsweise Menschen, die sich nicht mit dem traditionellen Rollenbild von Mann und Frau oder anderen gesellschaftlichen Normen rund um Geschlecht und Sexualität identifizieren.
Deutschlandweit gibt es immer wieder Gegendemonstrationen aus der rechten Szene gegen CSD-Veranstaltungen. Beim ersten Christopher Street Day in Schwedt/Oder vor zwei Wochen hatte eine Person einen Hitlergruß gezeigt.
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