Investorenpläne der FIFA

Nach Investoren-Aus: Europas Verbände stellen sich gegen Infantino

Veröffentlicht:

von Fabia Söllner

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Droht Infantino jetzt der WM-Boykott?

Videoclip • 01:55 Min • Ab 12


Für Gianni Infantino wird die Lage schwieriger: Nach dem Scheitern der kontrovers diskutierten Investorenpläne wenden sich mehrere europäische Verbände von dem FIFA-Chef ab und bekennen sich deutlich zur UEFA.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der DBU und der KNVB haben FIFA-Präsident Gianni Infantino öffentlich das Vertrauen entzogen.

  • Der KNVB fordert nach dem Vertrauensbruch eine grundlegende Debatte über die künftige Führung der FIFA.

  • Beide Verbände unterstützen die klare Haltung der UEFA gegen die gescheiterten Investorenpläne.

Nach dem Scheitern der umstrittenen Investorenpläne wächst der Druck auf FIFA-Präsident Gianni Infantino. Der dänische (DBU) und der niederländische Fußballverband (KNVB) haben ihm öffentlich das Vertrauen entzogen und sich klar hinter die UEFA gestellt.

DBU-Chef Jesper Møller erklärte, dass er Infantino deshalb nicht mehr unterstützen könne. Den Rückzug der milliardenschweren Verkaufspläne bezeichnete er als die einzig richtige und erwartbare Entscheidung. Zugleich warnte Møller, dass grundlegende Werte des internationalen Fußballs durch die Pläne gefährdet gewesen seien.

Führungsstil in der Kritik

Auch der niederländische Fußballverband (KNVB) hat Gianni Infantino scharf kritisiert und ihm das Vertrauen entzogen. Der Verband erklärte, dass der Rückzug der Investorenpläne die entstandenen Zweifel am Führungsstil des FIFA-Präsidenten nicht ausräume. Vielmehr sei ein grundlegender Vertrauensbruch entstanden, der eine Debatte über die künftige Führung und Governance der FIFA notwendig mache.

Gleichzeitig lobte DBU-Chef Jesper Møller die UEFA und Präsident Aleksander Čeferin für ihre geschlossene Haltung. Der europäische Verband hatte die Investorenpläne entschieden abgelehnt und sogar mit einem Boykott gedroht.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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