Wien

Nach Anschlagsplänen auf Swift-Konzert: Angeklagter schuldig gesprochen

Veröffentlicht:

von dpa

:newstime

Urteil im Swift-Terrorprozess naht

Videoclip • 01:46 Min • Ab 12


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Schuldig in allen Punkten: Das Landesgericht Wiener Neustadt sieht es als erwiesen an, dass der 21-jährige Hauptangeklagte einen Terroranschlag auf ein Konzert von Taylor Swift plante. Die Geschworenen berieten stundenlang über das Urteil.

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Prozess um die geplanten Anschläge auf die Taylor-Swift-Konzerte in Wien fiel das Urteil.

  • Die Geschworenen am Landesgericht Wiener Neustadt sprachen den 21-Jährigen schuldig.

  • Er hatte gestanden, ein Blutbad unter den Fans geplant zu haben.

Im Prozess um mutmaßliche Anschlagspläne auf ein Konzert von US-Star Taylor Swift in Wien ist der Angeklagte schuldig gesprochen worden. Zu diesem Schluss kamen die acht Geschworenen am Landesgericht Wiener Neustadt. Sie hatten stundenlang auch über die Frage beraten, ob der 21-Jährige an der Bildung einer Terrorzelle beteiligt war. In diesem Fall erkannten die Geschworenen ebenfalls auf schuldig. Die Richterin verurteilte den Angeklagten im Anschluss zu einer Haftstrafe von 15 Jahren.

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Angeklagter zeigt sich geständig

Der angeklagte 21-jährige Islamist hat gestanden, im August 2024 ein Attentat vor dem zur Konzertbühne umgebauten Ernst-Happel-Stadion in Wien geplant zu haben. Er wollte laut Staatsanwaltschaft unter den Fans von Taylor Swift mit Messern und einer Bombe ein Blutbad anrichten.

Kurz vor dem Konzert wurde der Österreicher mit nordmazedonischen Wurzeln nach einem Tipp eines ausländischen Geheimdiensts festgenommen. Alle drei geplanten Konzerte wurden vom Veranstalter vorsorglich abgesagt.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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