Sohn weiterhin in Untersuchungshaft
Sorgen um Norwegens Kronprinzessin: Mette-Marit braucht Lungentransplantation
Aktualisiert:
von Christopher Schmitt:newstime
Sorge um Mette-Marit: Ihre Tochter fliegt zu ihr
Videoclip • 01:11 Min • Ab 12
Sorgen um die Kronprinzessin in Norwegen: Mette-Marit braucht eine Lungentransplantation. Ihr Sohn Marius Borg Høiby muss in Untersuchungshaft bleiben.
Das Wichtigste in Kürze
Die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit braucht eine neue Lunge, eine Transplantation ist nötig.
Das offizielle Programm der Königsfamilie muss angepasst werden.
Einen Antrag ihres Sohnes, des in Untersuchungshaft sitzenden Marius Borg Høiby, hat das Oberste Gericht abgelehnt.
Während es Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit immer schlechter geht – ihre ihre Tochter hat sogar ihr Studium unterbrochen –, wurde nun ein erneuter Antrag ihres in Untersuchungshaft sitzenden Sohnes gerichtlich abgewiesen: Aufgrund des verschlechterten Gesundheitszustands seiner Mutter wollte Marius Borg Høiby seine Untersuchungshaft gegen eine Fußfessel samt Aufenthalt auf dem königlichen Anwesen in Skaugum eintauschen.
Wie die Polizeianwältin Oda Karterud am Freitag (5. Juni) gegenüber dem norwegischen Medium "VG" mitteilte, hat der Oberste Gerichtshof in Norwegen gegen ihn entschieden.
Lungentransplatation nötig
Mette-Marit steht derweil vor einer lebensverändernden medizinischen Herausforderung. Wie der norwegische Hof mitteilte, sei die 52-Jährige nach einer umfassenden Untersuchung auf die Warteliste für eine Lungentransplantation gesetzt worden. Der behandelnde Lungenspezialist Are Holm vom Osloer Universitätskrankenhaus habe erklärt, der Krankheitsverlauf sei ernst und erfordere eine möglichst schnelle Transplantation. Wie lange es dauern könne, bis ein passendes Spenderorgan gefunden werde, sei derzeit offen.
Mette-Marit leidet seit Jahren an Lungenfibrose, einer unheilbaren Erkrankung, bei der sich das Lungengewebe zunehmend vernarbt. Dies könne zu starker Atemnot und einer deutlichen Einschränkung der Belastbarkeit führen. Laut norwegischen Medien habe sich ihr Gesundheitszustand zuletzt verschlechtert. Mehrfach sei sie mit einem Sauerstoffgerät gesehen worden, zuletzt bei einem kurzen Aufenthalt im Osloer Universitätskrankenhaus, das sie demnach nach wenigen Stunden wieder verlassen habe.
Gewohntes Programm aktuell nicht möglich
Bis auf Weiteres werde die Kronprinzessin ihr offizielles Programm nicht wie gewohnt wahrnehmen können, teilte der Hof weiter mit. Die Erkrankung habe auch direkte Auswirkungen auf das Familienleben: Die geplante Feier zur Silberhochzeit von Mette-Marit und Kronprinz Haakon im August werde verschoben. Haakon werde zudem längere Auslandsreisen einschränken, um mehr Zeit an der Seite seiner Frau zu verbringen. Erst kürzlich habe er eine Reise nach Japan vorzeitig beendet, um sie ins Krankenhaus zu begleiten.
Auch weitere Termine wurden demnach angepasst. So werde Haakon nicht an der goldenen Hochzeit des schwedischen Königspaares im Juni teilnehmen. Die gemeinsame Tochter, Prinzessin Ingrid Alexandra, sei von ihrem Auslandsstudium in Sydney nach Oslo zurückgekehrt, um ihrer Familie näher zu sein. Sohn Prinz Sverre Magnus plane zwar weiterhin ein Studium an einer europäischen Universität, wolle jedoch nach Hause kommen, falls sich die Lage zuspitze.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Auch in den News:
Verwendete Quellen:
Focus: "Marius will zu kranker Mama Mette-Marit: Antrag abgelehnt"
Nachrichtenagentur dpa
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