Norwegische Königsfamilie
Keine Freilassung für Marius Borg Høiby: Warnung der Polizei hält Mette-Marits Sohn in U-Haft
Veröffentlicht:
von Marie-Finn Bruker:newstime
Darf Marius Borg Høiby jetzt nach Hause? (13. Juli)
Videoclip • 01:28 Min • Ab 12
Keine Freilassung für den Sohn der norwegischen Kronprinzessin: Marius Borg Høiby muss vier weitere Wochen unter Hausarrest verbringen. Die Polizei fürchtet neue Straftaten.
Marius Borg Høibys Freilassung ist erstmal vom Tisch – die Fußfessel am Bein des ältesten Sohnes der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit bleibt. Das entschied das Bezirksgericht in Oslo nach Angaben der Nachrichtenagentur NTB. Der Grund: Die Polizei sieht die Gefahr, dass der 29-Jährige weitere Straftaten begeht.
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Das Gericht stimmte diesen Bedenken zu. Der Norweger muss weitere vier Wochen in Untersuchungshaft in Form eines Hausarrests bleiben. Erlaubt sind etwa Arztbesuche oder die kranker Familienangehöriger. Zudem muss sich Høiby regelmäßigen Drogentests unterziehen.
Der Sohn der norwegischen Kronprinzessin hatte einen Antrag auf Freilassung unter der Auflage, sich von bestimmten Gebieten fernzuhalten, gestellt. Das Gericht in Oslo lehnte diesen ab. Nach Angaben seines Verteidigers Petar Sekulic will Høiby nun Berufung einlegen, heißt es laut NTB.
Im Juni war Marius Borg Høiby wegen zweier Vergewaltigungen sowie Gewalt gegen eine Ex-Freundin nach norwegischem Recht verurteilt worden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, zu seiner ehemaligen Partnerin besteht Kontaktverbot, gegen das Høiby bereits mehrfach verstoßen hat.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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