Wegen Beihilfe
Louvre-Raub: Polizei ermittelt gegen weitere Verdächtige
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von dpaSieben Menschen wurden nach dem Einbruch im Louvre zwischenzeitlich festgenommen.
Bild: Emma Da Silva/AP/dpa
Nach dem millionenschweren Einbruch im Louvre steht eine weitere Verdächtige im Zentrum der Ermittlungen. Die Juwelen konnten bisher noch nicht sichergestellt werden.
Das Wichtigste in Kürze
Dem Louvre wurden Schmuckstücke in Höhe von 88 Millionen Euro gestohlen.
Die Täter:innen sind seitdem auf der Flucht.
Sieben verdächtige Personen konnte die Polizei bereits festnehmen.
Nach dem Einbruch in den Pariser Louvre läuft ein Ermittlungsverfahren gegen eine 38 Jahre alte Verdächtige. Der Frau werde Beihilfe zu bandenmäßigem Diebstahl und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen, berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP auf X.
Auch gegen einen 37-jährigen Mann laufe wegen bandenmäßigen Diebstahls ein Ermittlungsverfahren, schrieb der Sender France Info. Drei weitere am Mittwoch festgenommene Menschen kamen dem Sender zufolge auf freien Fuß, ohne dass weiter gegen sie ermittelt werde.
Zwei Männer bereits in Untersuchungshaft
Bereits am vergangenen Wochenende waren zwei Männer gefasst worden. Nach einem Teilgeständnis sitzen diese 34 und 39 Jahre alten Tatverdächtigen in Untersuchungshaft. Sie sollen Teil des wohl vierköpfigen Einbruchskommandos am Louvre selbst gewesen sein. Auch gegen sie läuft mittlerweile ein Ermittlungsverfahren.
Dieses kann am Ende zu einem Strafprozess führen, falls die Ermittler:innen ausreichend Beweise gegen die Beschuldigten sehen. Ist dies nicht der Fall, können sie das Verfahren auch wieder einstellen.
Täter stehlen millionenschwere Schmuckstücke
Der Raubzug mehrerer Täter:innen am 19. Oktober hatte international Schlagzeilen gemacht. Die Maskierten hatten einen mit einer Hebebühne ausgestatteten Lkw neben dem Museum geparkt. Während zwei der Täter:innen auf Motorrollern an der Straße warteten, gelangten die anderen beiden mit der Hebebühne auf einen Balkon im ersten Stock und von dort durch ein Fenster in das Museum, wo sie auch Personal bedrohten.
Die Dieb:innen flohen auf den Motorrollern mit acht kostbaren Schmuckstücken früherer Königinnen und Kaiserinnen - darunter waren mit Edelsteinen übersäte Diademe, Halsketten, Ohrringe und Broschen. Die mit Smaragden und Hunderten Diamanten verzierte Krone der Kaiserin Eugénie (1826-1920) gehörte ebenfalls zur Beute, wurde allerdings später in der Nähe des Louvre beschädigt gefunden - offenbar hatten die Täter:innen sie bei der Flucht verloren.
Der Wert des Schmucks wurde auf 88 Millionen Euro geschätzt. Bisher wurde die Beute nicht gefunden.
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