Versuchtes Tötungsdelikt
Jugendamt Brandenburg: Mutmaßlicher Brandstifter kommt in U-Haft
Veröffentlicht:
von Fabia Söllner:newstime
Sechs Tote bei Brand in Brüssel
Videoclip • 29 Sek • Ab 12
Nach der Attacke auf eine Mitarbeiterin eines Jugendamts im Süden Brandenburgs sitzt der mutmaßliche Täter inzwischen in Untersuchungshaft. Die Hintergründe der Tat sind weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.
Das Wichtigste in Kürze
Bei dem Brand im Jugendamt erlitten vier Menschen vermutlich eine Rauchgasvergiftung.
Der mutmaßliche Täter sitzt wegen des Verdachts auf versuchten Totschlag in Untersuchungshaft.
Auslöser könnte ein Streit über eine mögliche Kindeswohlgefährdung gewesen sein.
Nach dem Angriff auf eine Mitarbeiterin des Jugendamts in Finsterwalde sitzt der mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft. Gegen den Mann wird wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt.
Die Ermittlungsbehörden halten sich zu den Hintergründen der Tat bislang bedeckt. Das Motiv wird derzeit geprüft.
Täter soll Feuer gelegt haben
Nach Angaben von Brandenburgs Innenminister Jan Redmann könnte der Angriff mit unterschiedlichen Auffassungen über eine mögliche Kindeswohlgefährdung zusammenhängen. Die Ermittler:innen prüfen diesen Zusammenhang jedoch weiterhin.
Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag im Jugendamt in Finsterwalde. Dort soll der 35-Jährige eine Mitarbeiterin bedroht und anschließend in ihrem Büro Feuer gelegt haben. Wenig später nahmen Einsatzkräfte den Mann außerhalb des Gebäudes fest. Vier Menschen kamen mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.
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Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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