Hitzewelle

Niedriger Donaupegel: Kreuzfahrtschiffe stecken in Rumänien fest

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von Michael Reimers

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Videoclip • 01:11 Min • Ab 12


Die Hitze trocknet Europa aus – und mit ihr die Donau in Rumänien. Schiffe stecken fest, Felder könen nicht bewässert werden, Landwirte bangen um ihre Erträge.

Die anhaltende Hitze hat Teile Europas weiter fest im Griff. Wie "Euronews" berichtet, ist der Pegel der Donau stark gesunken – so stark, dass Schiffe teilweise gar nicht mehr fahren können. Auch landwirtschaftlich genutzte Flächen können deshalb nicht bewässert werden. Nach Angaben von Hydrologen hat der Fluss "einen der niedrigsten Wasserstände der vergangenen zwei Jahrzehnte erreicht".


Hitze in Rumänien wird für Landwirtschaft zum Risiko

Eine Besserung ist derweil nicht in Sicht. Im Süden Rumäniens kommen Schiffe kaum noch voran. Besonders heikel: An Bord vieler Frachtschiffe befindet sich Getreide. Auch Kreuzfahrtschiffe aus Westeuropa sollen betroffen sein.

"Der Schiffsverkehr auf der Donau ist zum Erliegen gekommen, und wir wissen nicht, wann er wieder aufgenommen wird", sagte Constantin Ionele, Betreiber des Pontons im Hafen von Bechet, gegenüber Euronews. Weil auch viele Felder nicht bewässert werden können, müssen Landwirt:innen mit wirtschaftlichen Folgen rechnen.

Auch in Deutschland führen Niedrigwasserstände bei den Flüssen zu Problemen. Am Donnerstag (16. Juli) ist auf dem Rhein auf Höhe der Bonner Oper ein Hotelschiff festgefahren, wie die Feuerwehr mitteilte. 75 Gäst:innen sowie 40 Besatzungsmitglieder:innen befanden sich an Bord. Verletzt wurde den Angaben zufolge niemand.

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Verwendete Quellen:

Euronews: "Dürre legt Donau lahm: Kreuzfahrtschiffe sitzen in Rumänien fest"

T-Online: "Kreuzfahrtschiffe liegen fest"

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